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Private Zusammenkünfte weiter minimieren

Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht für verschärfte Kontaktbeschränkungen

Die baden-württembergische Landesregierung befürwortet laut Informationen der Deutschen Presse Agentur (dpa) schärfere Kontaktbeschränkungen bis Ende des Monats. Denkbar sei demnach, auch in Landkreisen mit besonders hohen Tages-Inzidenz-Werten den Bewegungsradius zu beschränken.

Winfried Kretschmann (Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tritt bei den laufenden Bund-Länder-Beratungen für noch schärfere Kontaktbeschränkungen bis Ende Januar ein. Es geht darum, wie beim Lockdown im Frühjahr private Zusammenkünfte auf einen Haushalt plus eine nicht im Haushalt lebende Person zu beschränken.

„Das würde von uns befürwortet“, hieß es in Regierungskreisen in Stuttgart zu einem Beschlussentwurf für die Runde der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Unions-geführten Länder sind dem Vernehmen nach bereits dafür, aber ob sich die gesamte Runde darauf einigt, war zunächst nicht klar.

Bewegungsradius könnte eingeschränkt werden

Zudem sei auch denkbar, in Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner den Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort herum zu beschränken.

Baden-Württembergs Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz sagte der dpa dazu, er halte diese Ausgangsbeschränkungen für „notwendig, um das diffuse Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen“.

Er fügte hinzu: „Das ist auch verhältnismäßig, da somit das Virus in den stark belasteten Gebieten deutlich eingedämmt werden kann und Sport, Wandern und Radfahren ja im Umkreis von 15 Kilometern möglich ist.“

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