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Museen leiden unter Corona-Pandemie

Museen in Baden-Württemberg erwarten noch bis 2022 eingeschränkten Betrieb

Die baden-württembergischen Museen müssen sich noch bis zum Jahr 2022 auf einen eingeschränkten Betrieb einstellen. Das hat der Museumsverband am Freitag bekannt gegeben.

Die Ausstellungen im Museum Frieder Burda in Baden-Baden können seit Corona nur noch in einem bestimmten Zeitfenster besichtigt werden. (Archivbild) Foto: Uli Deck/dpa

Seit März seien die Besucherzahlen in allen Museen im Land eingebrochen und Ausstellungen verschoben worden. Unter den Einnahmeverlusten leiden vor allem größere Häuser und Privatmuseen, so der Verband.

Nun sollen neue Veranstaltungsformate gesucht und erprobt werden. Neben Führungen in den frühen Morgenstunden und Vernissagen, bei denen man in Zeitfenstern durch Ausstellungen schlendert, sind auch ausstellungsbegleitende Lesungen und Vorträge im Freien geplant.

Zudem soll das Sammeln, Bewahren und Erforschen der Exponate wieder wichtiger werden. „Deutlich wollen wir zeigen, dass wir eine wichtige Funktion für die Gesellschaft wahrnehmen können“, sagte Jan Merk, Verbandspräsident der Museen Baden-Württemberg.

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