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I hätt do mol e frog

Mythos oder Gefahr: Wie schnell und stark brennen E-Autos?

BNN-Leser Udo Morlock wagte sich mit seiner Frage an die Redaktion auf ein spannendes Feld voller Gerüchte und Mythen: Wie oft gehen Elektro-Autos tatsächlich in Flammen auf? Und wie können sie gelöscht werden? Ein Feuerwehrkommandant, Forscher und Entwickler sowie ein E-Auto-Fahrer klären auf.

Mitarbeiter im BMW-Werk Leipzig arbeiten in der Montage des i8. Foto: Jan Woitas/dpa

Wenn ein Elektroauto brennt, klingt das spektakulär. In sozialen Netzwerken kursieren Videos mit Motoren und wilden Flammen, die nicht mehr aufzuhalten sind. Doch unser Leser Udo Morlock will der Sache auf den Grund gehen und stellt eine spannende Frage: Wie können E-Autos gelöscht werden? Statistiken und Einschätzungen von Experten zeigen, dass Brände bei E-Autos äußerst selten vorkommen. Trotzdem machen sich die Feuerwehr und Entwickler Gedanken über den Löschvorgang.

Andreas Wersch, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Rems-Murr, räumt zunächst mit dem Mythos der explodierenden Autos auf, die man oft in Filmen sieht: „Wenn ein Fahrzeug brennt, gibt es keinen Feuerball.“ Dies gelte auch für Elektroautos. Eine Besonderheit sei die Batterie. Beim Brand des Akkus entstehe durch austretende Gase ein Feuer, das sich immer wieder selbst entfache.

„Die Hitzeentwicklung ist enorm“, sagt der Feuerwehrmann. Die gängige Methode sei das Herunterkühlen des Akkus mit Wasser, sagt Wersch. Dazu benötige die Feuerwehr jedoch viel Zeit und große Mengen. Viele Feuerwehren füllen auch Container mit Wasser, in denen das E-Fahrzeug dann komplett versenkt wird.

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