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Wolfgang Schlund gibt Führungsposition ab

Nationalparkleiter will im Ruhestand in See stechen

Vom Schwarzwald an die Ostsee: Nationalparkleiter Wolfgang Schlund geht vorzeitig in den Ruhestand und will künftig öfter in See stechen. Zunächst ist ein Segeltörn mit dem Sohn auf der Ostsee geplant.
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Er hat mit großem Einsatz für die Nationalparkidee geworben, das Projekt gegen heftigste Kritik verteidigt und die Planung des Schutzgebiets im Schwarzwald wesentlich geprägt. Folgerichtig stand der promovierte Biologe Wolfgang Schlund mit der Ausweisung des Nationalparks zum 1. Januar 2014 als einer von zwei Chefs an der Spitze der Sonderbehörde des Landes Baden-Württemberg.

Jetzt verschiebt der Naturmensch, der in der Leitungsfunktion auch als Verwaltungsmensch gefragt war, seine Schwerpunkte: Er geht vorzeitig in den Ruhestand und will die freie Zeit künftig nicht nur im (Ur)Wald, sondern auch auf hoher See verbringen.

Mögliche Spekulationen über seinen doch etwas überraschenden frühzeitigen Ausstieg erstickt Schlund gleich im Keim: „Ich gehe im Guten“, sagt der Naturmensch, der mit seinem Kollegen Thomas Waldenspuhl und einem engagierten Team in den vergangenen sechs Jahren die Nationalparkidee und damit ein Prestigeprojekt der damaligen grün-roten Landesregierung mit Leben gefüllt hat.

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