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Gilt ab 30. September

Neue Corona-Verordnung stiftet Verwirrung

Manchem Bürger schwirrt der Kopf: Was ist eigentlich neu an der verschärften Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg? Nach mehreren Neufassungen wissen viele nicht mehr: Muss man bei der Fahrstunde und auf dem Kneipen-Flur nicht längst Maske tragen?

Bald auch für Gäste ein Muss: Eine Mund-Nasen-Maske müssen bisher nur die Service-Kräfte in der Gastronomie tragen, auch wenn das mancher Kneipengänger gar nicht weiß. Doch ab 30. September gibt es auch neue Pflichten für die Kunden. Foto: Gregor Bauernfeind/dpa Foto: Gregor Bauernfeind picture alliance/dpa

Manche Bürger schütteln verwirrt den Kopf: „Ist das tatsächlich neu?“, fragen sie ungläubig. „Ist das nicht schon längst Vorschrift?“ An diesem Mittwoch tritt die geänderte Corona-Verordnung in Baden-Württemberg in Kraft – und sie verschärft die Maskenpflicht in mehreren Branchen.

Nicht nur das Service-Personal muss ab 30. September eine Maske in Restaurants und Kneipen tragen – auch die Gäste sind nun in der Pflicht. Nur wenn sie an ihrem Platz sitzen, können sie Mund und Nase weiterhin unbedeckt lassen, aber sobald sie sich durch die Gaststätte bewegen, etwa beim Gang zu den Waschräumen oder auf dem Weg zum Tisch, gilt auch für sie: Maske aufsetzen!

Im Alltag allerdings haben viele Kneipengänger dieses Verhalten längst verinnerlicht. Dass sie das freiwillig machen, ist manchen überhaupt nicht bewusst. „Die Mehrzahl der Gäste kommt mit der Maske ins Lokal und zieht die Maske auf, wenn sie zur Toilette geht“, sagt Waldemar Fretz, stellvertretender Landesvorsitzender das Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Bisher gilt die Maskenpflicht in der baden-württembergischen Gastronomie aber tatsächlich nur fürs Personal in den Räumen.

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