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Pläne der Landesregierung

Neue Task Force soll Windradbau in Baden-Württemberg beschleunigen

Der Bau von Windrädern in Baden-Württemberg ist eingebrochen. Die Genehmigungsverfahren sind lang, der Protest ist laut. Nun sollen Experten die Gesetze und die Bürokratie unter die Lupe nehmen.

Der Windkraft-Ausbau ist in Baden-Württemberg zuletzt nicht so recht vorangekommen. Experten sollen das nun ändern. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Mit einer „Task Force“ aus Experten und Amtsleitern will die Landesregierung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien aufs Tempo drücken und die Dauer der jahrelangen Planungsverfahren für Windräder mindestens halbieren.

Das Kabinett will am Dienstag über die Planungen von Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) entscheiden und danach um 12 Uhr Details präsentieren.

Vorrangig soll die Task Force Maßnahmen umsetzen, mit denen mehr Windräder aufgebaut werden können.

Windräder sollen einfacher genehmigt werden können

Dazu gehören unter anderem einfachere Genehmigungsverfahren, Gesetzesänderungen und eine Vergabeoffensive für die Verpachtung von Flächen im Staatswald. Das geht aus dem Papier hervor, das der dpa vorliegt.

Baden-Württemberg ist in den vergangenen zehn Jahren beim Ausbau der Windkraft nicht besonders vorangekommen. Ende 2020 waren im Südwesten nur 731 Anlagen in Betrieb, das sind gerade einmal 12 mehr als im Jahr zuvor. Immer wieder gibt es Protest gegen den Bau von Windrädern. Zum Vergleich: In Niedersachsen stehen mehr als 6350 Windräder. Derzeit dauert es zwischen sechs und sieben Jahren, bis ein Windpark steht.

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