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Auch andere Bundesländer betroffen

Ursache für Notrufausfall in Baden-Württemberg war Störung bei der Telekom

In Baden-Württemberg und auch anderen Bundesländern funktionierten am Donnerstagmorgen die Notrufnummern 110 und 112 rund zwei Stunden lang nicht. Mittlerweile sind sie wieder erreichbar.

Die Notrufnummern 110 und 112 waren am Donnerstagmorgen in Baden-Württemberg zeitweise nicht erreichbar. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Notrufnummern 110 und 112 sind nach dem Ausfall am Donnerstagmorgen in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern wieder in allen Regionen erreichbar, das bestätigt das Innenministerium Baden-Württemberg auf Nachfrage. Der Notruf war zwischen kurz vor 5 Uhr bis 7 Uhr gestört.

Auch die Krankentransportnummer 19222, die das Innenministerium der Bevölkerung in ihrer Warnung als Alternativkontakt nannte, war teilweise nicht erreichbar.

Laut Aussagen der Pressestelle des Innenministeriums war eine Störung im Netz der Telekom für den Ausfall verantwortlich.

Die Telekom bestätigt dies auf Nachfrage. Ursache sei laut Pressestelle vermutlich die Einbringung einer neuen Software bei Routine-Wartungsarbeiten gegen 4.30 Uhr gewesen, die zuvor jedoch ausführlich getestet worden sei und keinerlei Auffälligkeiten gezeigt habe. Das Unternehmen analysiere den Vorfall und schließe einen Hackerangriff aktuell aus.

Erste Meldung kam gegen 5.20 Uhr unter anderem über Warn-Apps

Das Lagezentrum des Innenministeriums meldete erstmals gegen 5.20 Uhr am Donnerstagmorgen über die Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dass die Notrufnummern 110 und 112 in Baden-Württemberg und in Teilen anderer Bundesländer ausgefallen sind. Auch über Warn-Apps wie Nina lief die Meldung ein.

Die Bevölkerung wurde über den Ausfall und auch Alternativkontakte informiert. Laut dem Innenministerium seien die örtlichen Polizeidienststellen telefonisch erreichbar und die Feuerwehrhäuser besetzt gewesen.

Gegen 6.42 Uhr wurde die Warnung aufgehoben. Vorerst waren jedoch noch wenige Landkreise von Ausfällen betroffen.

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