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Landtagswahlkampf

Partei-Machtkampf in Pforzheim: SPD-Rebell bläst zum letzten Gefecht

Ein Machtkampf in der SPD Pforzheim wird für Landesparteichef Andreas Stoch zur Belastung. Uwe Hück, der ambitionierte Neu-Politiker, sucht die maximale Konfrontation auf dem Rechtsweg. Welche Mitschuld trägt Stoch?

Die Geister, die er rief: Andreas Stoch, hier bei einer Plenarsitzung im Landtag, ist verärgert über den zähen Machtkampf um Uwe Hück in der SPD Pforzheim. Foto: Marijan Murat dpa

Wenn Andreas Stoch derzeit an Pforzheim denkt, dann fühlt er sich womöglich wie Goethes Zauberlehrling. Den Geist, den er rief, wird er einfach nicht mehr los. Der Geist – das ist ein glatzköpfiger Hüne, der Anfang vergangenen Jahres holterdiepolter sein Ämter bei Porsche hinschmiss und eine Politkarriere ankündigte. Uwe Hück sein Name. Im Landtagswahlkampf könnte sich der Fall auch als Belastung für den SPD-Spitzenkandidaten erweisen.

Dabei schien die Angelegenheit zunächst wie eine gelungener Coup. Obschon langjähriges SPD-Mitglied wollte der gelernte Lackierer zunächst mit einer „Hück-Liste“ zur Kommunalwahl antreten. Mit seiner Partei ging der einstige Wahlkämpfer für Gerhard Schröder hart ins Gericht: „Wenn die SPD so weitermacht, werden sie ihr Erbe vernichten.“

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