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Zweiter Tag im Offenburger Waldläufer-Prozess

Polizisten sagen im Prozess gegen Oppenauer Waldläufer Yves R. aus: „Wir waren alle an diesem Tag fertig ohne Ende“

Warum genau ist die Routinekontrolle der Polizei in der Waldhütte bei Oppenau im vergangenen Juli eskaliert? Bei der Strafzumessung im Prozess gegen den „Waldläufer“ Yves R. wird es sehr auf Details ankommen. Und so hat das Gericht die beteiligten Polizisten akribisch befragt.

Hier hat alles angefangen: Die Gartenhütte bei Oppenau, in der Yves R. bei einer Polizeikontrolle im Juli 2020 vier Polizisten entwaffnete. Was genau geschehen ist, darum ging es am Freitag vor dem Offenburger Landgericht. Foto: Philipp von Ditfurth /dpa

„Darf ich Ihnen sagen, dass sie mir unsympathisch sind?“ fragt Yves R. am Morgen des 12. Juli 2020 in der rot gestrichenen Waldhütte bei Oppenau einen Polizeioberkommissar. „Sie sind mir auch nicht sympathisch“, antwortet der. Ein seltsamer Dialog in der engen Hütte. Und vermutlich der Dreh- und Angelpunkt für die größte Fahndungsaktion in der Geschichte des Ortenaukreises.

Denn irgendwie ist die Situation danach eskaliert. Wie, warum und vor allem unter welchen Umständen, diese Frage versuchte das Offenburger Landgericht am zweiten Tag des Prozesses gegen Yves R., den Waldläufer von Oppenau, zu klären.

Über die Höhe der Strafe entscheiden Details

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