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Nachfrage steigt

Puzzletrend sorgt für Wachstumsschub bei Ravensburger

Die Deutschen puzzeln sich durch die Pandemie. Das könnte man zumindest meinen, wenn man sich die Verkaufszahlen von Ravensburger Spiele anschaut. Um rund 32 Prozent ist der Verkauf von Puzzles gestiegen.

Der Spielehersteller hat im Jahr 2020 weltweit 25 Millionen Spiele verkauft. (Symbolbild) Foto: Felix Kästle/dpa/Symbolbild

Die starke Nachfrage nach Spielen und Puzzles in der Corona-Pandemie hat dem Konzern Ravensburger Spiele im Jahr 2020 einen Wachstumsschub beschert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 20 Prozent auf 632 Millionen Euro, wie das oberschwäbische Unternehmen am Mittwoch in Ravensburg mitteilte.

Man sei gut durch das Krisenjahr gekommen, sagte Vorstandschef Clemens Maier. Eine Prognose für das laufende Jahr wollte er jedoch nicht abgeben. 28 Millionen Ravensburger Puzzles gingen im vergangenen Jahr über die Theke, das sind rund 32 Prozent mehr als im Vorjahr.

Corona hatte laut Maier einen kleinen Hype um das Hobby ausgelöst. Doch der Trend zum Puzzeln sei auch schon vor der Pandemie spürbar gewesen. Man habe bis zur Kapazitätsgrenze produziert. Auch mit Gesellschaftsspielen konnte der Konzern punkten. Hier seien vor allem Klassiker gefragt gewesen. 25 Millionen Spiele des Herstellers mit dem blauen Dreieck seien weltweit verkauft worden.

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