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Bundesweit einmalig

Rabbiner im Polizeidienst: „Polizisten sollen Synagogen schützen, aber kaum einer war je drin“

Anschläge auf Synagogen und antisemitische Parolen in Polizei-Chats gehören zur traurigen Realität. Um Hass und Vorurteile abzubauen, hat Baden-Württemberg nun auch zwei Rabbiner im Dienst. Die jüdischen Geistlichen sollen Wissen über jüdisches Leben in Deutschland vermitteln.

Ein Rabbi für die Polizei: Der Landesrabbiner von Baden, Moshe Flomenmann, ist künftig Ansprechpartner für die Polizisten im badischen Landesteil. Auch für Württemberg gibt es einen Polizeirabbi. Baden-Württemberg ist das erste und einzige Bundesland mit entsprechenden Stellen. Foto: Moshe Flomenmann / jkg

Baden-Württembergs Polizisten sollen künftig auch von jüdischen Geistlichen betreut sowie aus- und fortgebildet werden. Das hat die Landesregierung mit den jüdischen Gemeinden im Land vereinbart.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) und die Vorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinschaften in Baden und Württemberg haben die Berufung von zwei Polizeirabbinern beschlossen.

Die Aufgaben übernehmen für Württemberg der Ulmer Rabbiner Shneur Trebnik und für Baden der Landesrabbiner Moshe Flomenmann. Über sein neues Amt und seine Aufgaben sprach er mit unserem Redaktionsmitglied Sibylle Kranich.

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