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Mehr Sommerbabys

Rätselhafte Geburtenverschiebung: Im Sommer häufen sich die Geburtstage

In den Sommermonaten werden in Baden-Württemberg mehr Kinder geboren als im Frühjahr. Doch das war nicht immer so, wie unsere interaktiven Grafiken zeigen.

Sommer, Sonne, Geburtenboom: Immer mehr Kinder kommen in den Sommermonaten auf die Welt. Was steckt hinter der rätselhaften Geburtenverschiebung? Foto: Felix Kästle picture alliance/dpa

333 Babys kamen im Juli vergangenen Jahres in Pforzheim auf die Welt - zusammen mit den 333 Neugeborenen im Oktober die meisten im Jahresverlauf. Im März desselben Jahres wurden dagegen mehr als 140 Babys weniger geboren. Auch in Karlsruhe werden seit den 1990er Jahren die meisten Neubürger in den heißen Monaten des Jahres geboren.

1995, 2000, 2005 und 2010 war der Juli mit fast zehn Prozent aller Geburten der Spitzenreiter. 2015 und 2019 rutschte der Spitzenwert weiter auf den August und den September. Zwischen 1960 und 1975 dagegen wurden die meisten Karlsruher eher in der ersten Jahreshälfte geboren. Damit liegen die Städte ziemlich genau im Trend, den Statistiker seit Jahren beobachten: Kinder werden zunehmend im Sommer statt im Winter geboren.

Fast jedes Zehnte der rund 109.000 Babys, die im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg geboren wurden, kam im Juli auf die Welt. Danach folgen die Monate August und September. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes hervor. Vor knapp 60 Jahren war das noch anders. Woher kommt diese Verschiebung?

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