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Landesstiftung gilt nur als Übergangsmodell

Landespolitik sorgt sich um Zukunft des islamischen Religionsunterrichts in Baden-Württemberg

Der Streit um die Verweigerung der Lehrerlaubnis für den Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi hat das Licht auf die Landesstiftung gelenkt, die den Islamunterricht organisieren soll. Die Stiftung selbst will Sorgen der Studierenden entkräften.

Die Organisation des Islamunterrichts im Land liegt in den Händen der Stiftung Sunnitischer Schulrat. Foto: Frank Rumpenhorst

Amin Rochdi führt zur Zeit viele Gespräche. Er ist seit März 2021 Geschäftsführer der Stiftung Sunnitischer Schulrat, doch der Streit um die Lehrerlaubnis für den Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi lässt dem einstigen Lehrer, der für die Geschäftsführung der Landesstiftung beurlaubt wurde, wenig Zeit zur Einarbeitung.

Jüngst hat er mit Studierenden für das Fach islamischer Religionsunterricht an der PH Weingarten und PH Freiburg gesprochen, um sie zu beruhigen. „Da waren natürlich Ängste da,“ sagt er gegenüber unserer Zeitung.

Neben der PH Freiburg mit Ourghi ist auch die PH Weingarten durch die Nichterteilung der Lehrerlaubnis für den Dozenten Abdel-Hafiez Massud betroffen. Beide Fälle liegen vor dem Schiedsgericht der Stiftung, vor Herbst ist nicht mit einer Entscheidung zu rechnen.

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