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Vorbereitung auf Krisen

Rotes Kreuz fordert Verbesserungen beim Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg

Nach Ansicht des Roten Kreuzes ist Baden-Württemberg auf Ausnahmesituationen wie die Corona-Pandemie oder die Flutkatastrophe im Ahrtal nicht ausreichend vorbereitet. Ein regionales Notfallzentrum könnte helfen, Ressourcen schnell zur Verfügung zu stellen.

Ressourcen müssten schneller und für mehr Menschen bereit stehen. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild

Der Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg soll nach Ansicht des Roten Kreuzes besser auf Katastrophen wie die Corona-Pandemie oder das Hochwasser im Ahrtal vorbereitet werden. Ärztliche Betreuung, Notunterkünfte, mobile Küchen, Kleidung oder psychische Betreuung müssten schneller und für mehr Menschen bereit stehen, sagte Barbara Bosch am Freitag. Aus Sicht der Präsidentin des Roten Kreuzes (DRK) Baden-Württemberg könnte ein regionales Notfallzentrum die Lösung sein. Von dort aus könnten Rettungskräfte in Notlagen viele Menschen über einen längeren Zeitraum versorgen.

Auch systemrelevante Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Pflegeheime und Rettungswachen sollen laut dem DRK-Landesverband besser vor extremer Hitze oder Überflutung geschützt werden. Hilfsorganisationen müssten sich außerdem untereinander besser vernetzen. Wer Erfahrungen aus Extremeinsätzen teile, könne gemeinsam daraus lernen.

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