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Weniger Ausnahmen von 2G plus

Schärfere Corona-Regeln in Baden-Württemberg nach Weihnachten

Ab dem 27. Dezember verschärft Baden-Württemberg seine Corona-Regeln. Größere Partys an Silvester sollen damit verhindert werden. Was jetzt gilt.

Baden-Württemberg schärft bei seiner Corona-Verordnung nochmals nach. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Omikron bereitet auch der baden-württembergischen Landesregierung Sorgen - den aktuell sinkenden Zahl der Corona-Neuinfektionen zum Trotz. Deswegen verschärft das Land die Corona-Regeln direkt nach Weihnachten. Ab dem 27. Dezember gelten dann strengere Kontaktbeschränkungen und es gibt neue Ausnahmen von der 2G-plus-Regel. Außerdem wurde eine Sperrstunde in der Gastronomie beschlossen.

Sperrstunde in der Gastronomie

In der aktuell geltenden Alarmstufe ll soll es eine Sperrstunde von 22.30 Uhr bis 5 Uhr in der Gastronomie geben. Eine Ausnahme gibt es: In der Nacht von Silvester auf Neujahr soll die Sperrstunde erst ab 1 Uhr beginnen. Für private Zusammenkünfte in gastronomischen Betrieben gelten die Regelungen der privaten Kontaktbeschränkungen, so das Staatsministerium.

Private Treffen bei Geimpften und Genesenen auf zehn Personen beschränkt

Wie bereits Anfang der Woche bekannt geworden war, wird auch die Regelung zu privaten Treffen verschärft. So dürfen sich ab dem 27. Dezember Geimpfte und Genesene in Innenräumen nur noch mit höchstens zehn Personen treffen. Im Freien gilt eine Obergrenze von 50 Personen.

Bei Treffen, an denen mindestens eine ungeimpfte Person teilnimmt, darf lediglich ein weiterer Haushalt mit zwei Personen dazukommen. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 13 Jahren sind von der Regelung unabhängig von ihrem Impfstatus ausgenommen. Paare, die nicht zusammen leben, zählen als ein Haushalt.

Ausnahmen von der 2G-plus-Regel

Geimpfte und Genesene sollen in Baden-Württemberg nur noch dann von der Testpflicht bei der 2G-Plus-Regelung ausgenommen sein, wenn die vollständige Impfung bzw. die Infektion nicht mehr als drei Monate zurückliegt. Geboosterte Personen sind von der Regelung ebenfalls ausgenommen. Personengruppen, für die es bislang keine Booster-Empfehlung der Ständigen Impfkommission gibt sind von der Testpflicht ebenfalls ausgenommen. Dies betrifft vor allem Jugendliche unter 18 Jahren.

FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen

In der Alarmstufe II sollen Personen ab 18 Jahren in Innenbereichen mit Maskenpflicht eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken. Dies gilt nicht in Arbeits- und Betriebsstätten.

Regeln für Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen

In der Alarmstufe II sind Veranstaltungen nur noch mit bis zu 50 Prozent Kapazität, aber maximal 500 Zuschauerinnen und Zuschauern bzw. Teilnehmenden vor Ort erlaubt. Das betrifft alle Sport-, Kultur-, Informations- und Vereinsveranstaltungen sowie Kongresse.

In den Alarmstufen müssen außerdem Anlagen mit Aerosolbildung schließen. Das betrifft Dampfbäder, Dampfsaunen und Warmlufträume.

In der Alarmstufe II gilt für gastronomische Betriebe und Vergnügungsstätten wie Spielhallen und Casinos eine Sperrstunde von 22:30 bis 5 Uhr.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte am Mittwoch bereits angekündigt, dass die von Bund und Ländern beschlossenen schärferen Regeln für private Treffen in Baden-Württemberg unmittelbar nach den Feiertagen in Kraft treten sollen. Bund und Länder hatten sich am Dienstag unter anderem auf Kontaktbeschränkungen spätestens ab dem 28. Dezember geeinigt, um die Ausbreitung der Omikron-Variante zu bremsen.

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