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Keine Option

Schulen sollen trotz Corona-Alarmstufe offen bleiben

Die Schulen wieder zu schließen ist für Kultusministerin Theresa Schopper keine Option. Kinder seien nicht das Hauptproblem in der Pandemie.

Erst kürzlich verteidigte Kultusministerin Theresa Schopper die Abschaffung der Maskenpflicht in den Schulklassen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Auch wenn wegen steigender Corona-Zahlen die Zügel in Baden-Württemberg wohl bald angezogen werden, soll der Schulbetrieb in Präsenz nach dem Willen der Regierung weitergehen.

Schulschließungen sollten keine Option mehr sein, sagte ein Sprecher von Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ am Samstag.

Oberstes Ziel sei es, so viel Präsenzunterricht anzubieten wie möglich. Der Gesundheitsschutz an den Schulen werde dabei an das Infektionsgeschehen angepasst.

Wenn die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in baden-württembergischen Krankenhäusern an zwei Werktagen in Folge die Marke von 390 erreicht oder überschreitet, gelten landesweit schärfere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Das Ausrufen der sogenannten Alarmstufe wird für kommende Woche erwartet.

Laut Schopper sind Kinder nicht das Hauptproblem der Pandemie

Erst vor wenigen Tagen hatte Schopper die Abschaffung der Maskenpflicht in den Schulklassen verteidigt und ungeimpfte Erwachsene scharf kritisiert.

Krankenhäuser seien überlastet, „weil die Ungeimpften nicht beim Doktor waren, verdammte Axt“. Kinder seien nicht das Hauptproblem in der Pandemie.

Seit Beginn des Schuljahres habe noch keine Schule vollständig schließen müssen. Nie seien mehr als 56 der rund 68.000 Klassen im Land in Quarantäne gewesen.

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