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Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg klettert auf 525,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist am Freitag auf 525,3 geklettert. Am Donnerstag hatte die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner noch bei 517,6 gelegen.

Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild

Zwei Kommunen lagen am Freitag nur knapp unter der Inzidenz-Marke von 1.000, wie aus den Angaben des Landesgesundheitsamts (LGA) in Stuttgart weiter hervorgeht: der Schwarzwald-Baar-Kreis (975,7) und der Landkreis Tuttlingen (987,4).

Seit Donnerstag gab es im Südwesten 60 neue Corona-Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie wurden damit landesweit bislang 11.938 Todesfälle gezählt; zudem insgesamt 868.992 bestätigte Coronafälle.

Der geschätzte Sieben-Tages-R-Wert legte im Vergleich zum Vortag ebenfalls leicht zu: von 0,93 auf 0,96. Liegt der Wert längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Die Zahl der Corona-Patienten auf den baden-württembergischen Intensivstationen sank im Vergleich zum Donnerstag um 19 auf 636. Mehr als die Hälfte von ihnen (346) wird künstlich beatmet, wie das LGA mitteilte. Wegen der regionalen Überlastung wurde schon mit der Verlegung baden-württembergischer Intensivpatienten innerhalb Deutschlands begonnen.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz (Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Menschen und Woche) lag am Freitag bei 6,6 (Vortag: 6,3). Der Wert spielt eine bedeutende Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist aber in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

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