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Nutzung von Photovoltaik-Anlagen

Solardächer bis Flächenverbrauch: Konferenz zum Klimaschutz

Kommunale Klimaschutzmanager aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tauschen ihre Erfahrungen aus.

Es herrschen unterschiedliche Voraussetzungen in den Kommunen und es könnte noch mehr getan werden. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Städte, Gemeinden und Landkreise forcieren den kommunalen Klimaschutz. Zu einer Online-Konferenz von kommunalen Klimaschutzmanagern aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben sich an diesem Donnerstag mehr als 200 Teilnehmer angemeldet. Sie wollen sich unter anderem über die kommunale Nutzung von Photovoltaik-Anlagen und der Flächenverbrauch bei neuen Siedlungen austauschen.

„Die Kommunen, die dort vertreten sind, sind schon alle sehr aktiv“, sagte Nadine Derber von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW). Aber es gebe noch viele Kommunen, die mehr tun könnten. „Die Voraussetzungen in den Ländern sind nicht immer völlig gleich, aber die Teilnehmer können in der Vernetzung viel voneinander lernen“, fügte Axel Bernatzki von der Energieagentur Rheinland-Pfalz hinzu.

Die Berufung von kommunalen Klimaschutzmanagern wird für zwei Jahre vom Bund gefördert, eine Verlängerung ist möglich. Aufgrund guter Erfahrungen entscheiden sich aber auch etliche Kommunen dazu, das Amt zu einer festen Einrichtung zu machen.

Der länderübergreifende Austausch von kommunalen Klimaschutzmanagern wurde vor acht Jahren gestartet. Allein in Baden-Württemberg gibt es zurzeit 201 Klimaschutzmanager, in Rheinland-Pfalz sind es 82.

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