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Deutsche Bahn

Strecke Frankfurt-Heidelberg wieder frei: Ersatzverkehr

Erneut musste eine Bahnverbindung zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und dem Rhein-Neckar-Raum wegen Bauarbeiten gesperrt werden. Die nächste Sperrung ist schon geplant.

Gleise sind an einem Bahnhof im Schotterbett verlegt.
Die Strecke zwischen Heidelberg-Darmstadt-Frankfurt war für drei Wochen gesperrt. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Nach einer mehr als dreiwöchigen Vollsperrung wegen Bauarbeiten ist die Main-Neckar-Bahn genannte Strecke Frankfurt-Darmstadt-Heidelberg seit Montag wieder befahrbar. Grund der Arbeiten waren Vorbereitungen auf die fünfmonatige Vollsperrung der benachbarten Riedbahn ab Mitte Juli. In diesem Zeitraum wird ein Teil des Bahnverkehrs auf die Main-Neckar-Bahn umgeleitet, die nun ertüchtigt wurde, um die zusätzlichen Züge aufnehmen zu können. Der Fahrgastverband Pro Bahn bezeichnete den Umleitungsverkehr während der vergangenen drei Wochen als untragbar. Die Deutsche Bahn zeigte sich dagegen zufrieden.

Pendler waren mit Verspätungen von zwei Stunden konfrontiert

Laut Pro Bahn waren Fahrgäste mit bis zu zweistündigen Verspätungen konfrontiert. Die Züge seien deshalb häufig nicht die gesamte Strecke von Frankfurt nach Mannheim gefahren, sondern hätten an Stationen in Südhessen geendet. „Mit solchen Zuständen fällt es schwer, die Menschen noch von einer Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu überzeugen“, kritisierte Philipp Loth von Pro Bahn Hessen. Er sprach von „einer Katastrophe für Pendlerinnen und Pendler“.

Als nächste Strecken sollen die Alsenzbahn in Richtung Kaiserslautern (ab 4. März) und die linksrheinische Ludwigsbahn genannte Verbindung Mannheim-Worms-Mainz ertüchtigt werden. Hier ist die Sperrung vom 11. bis 24. März vor allem nachts geplant. Pro Bahn forderte, das Konzept für den Ersatzverkehr bis dahin zu verbessern.

Deutsche Bahn ist zufrieden mit dem Vorgehen

Die Deutsche Bahn erklärte, das Umleitungs- und Ersatzangebot sei gemeinsam mit Aufgabenträgern, Zweckverbänden und Eisenbahnverkehrsunternehmen erarbeitet worden. „Insgesamt hat das umfangreiche Ersatzkonzept für die Reisenden gut funktioniert“, erklärte eine Sprecherin. Gemeinsam mit den regionalen Partnern werde eine Auswertung erfolgen, um das Angebot weiter zu verbessern.

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