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Stärkung des Krisenmanagements

Strobl erwartet künftig mehr Unwetter in Baden-Württemberg

Mehrere Unwetter sind in den letzten Tagen über Baden-Württemberg hinweggefegt, teils mit schweren Folgen. Dies werde in Zukunft häufiger vorkommen, erklärt Innenminister Strobl. Das Land müsse sich darauf besser vorbereiten.

Innenminister Thomas Strobl dankt den Helfern und betont, dass Unwetter auch zukünftig häufiger auftreten werden. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Die Baden-Württemberger müssen sich nach den Worten von Innenminister Thomas Strobl (CDU) darauf einstellen, dass künftig häufiger Unwetter große Schäden anrichten. „Das hat etwas mit dem Klimawandel zu tun“, sagte Strobl am Mittwochabend in Stuttgart, wo er sich im Schlossgarten ein Bild von den Schäden nach den Gewittern der vergangenen Tage machte.

Heftige Böen hatten unter anderem Teile des Dachs auf dem Stuttgarter Opernhaus abgedeckt. Es sei „verdammtes Glück“ gewesen, dass beim Herunterfallen des Dachs niemand zu Schaden gekommen sei, sagte Strobl. „Es sieht aus wie zusammengeknülltes Papier.“

Der CDU-Politiker dankte den Einsatzkräften und kündigte an, sich bei den Beratungen über den Haushalt 2022 für eine finanzielle Stärkung der Wehren und des Krisenmanagements einzusetzen. „Sicherheit kostet Geld.“

Schon jetzt hat sich die Erde um rund 1,2 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erhitzt. Die fatalen Folgen auch in Deutschland: Je nach Region gibt es mehr Hitzewellen und Dürren sowie Starkregen, Stürme, Unwetter und Überschwemmungen.

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