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Von der Schwere in die Leichtigkeit

So fanden Mutter und Tochter aus Karlsruhe nach einer Krebserkrankung in einer Tanztherapie zueinander

Die Mutter ist todkrank und ihre Tochter putzmunter und gesund im Teenager-Alter. Angst bestimmt den Alltag der beiden, aber keiner will sie zeigen. In einer speziellen Tanztherapie finden Mütter und Töchter nach einer Krebserkrankung wieder zueinander.

Ausdrücken statt aussprechen: Im Studiengang „Tanz- und Bewegungstherapie“ an der SRH Hochschule Heidelberg lernen die Studierenden, wie man über körperlichen Ausdruck eine Krankheit verarbeiten kann. Diese Techniken werden auch in der Mütter-Töchter-Therapie nach Krebs angewandt. Foto: SRH Hochschule Heidelberg Foto: SRH Hochschule Heidelberg picture alliance / dpa-tmn

Hatte sie Angst, dass ihre Mama sterben könnte? Luise kann sich nicht erinnern. „Ich glaube, ich habe damals noch gar nicht verstanden, was Krebs eigentlich bedeutet“, sagt die heute 17-Jährige. Als ihre Mutter Marie an Brustkrebs erkrankt, ist das Mädchen erst zehn.

Auf den Bildern, die sie damals malt, stellt sich Luise den Krebs irgendwie putzig vor: als kleines Monster mit vielen bunten Krakenarmen und munteren Wackelaugen.

Beim Betrachten der Bilder müssen Marie und Luise herzlich lachen. Die beiden sitzen auf einem Karlsruher Balkon in der milden Frühlingssonne, trinken Tee und reden. Inzwischen fällt ihnen das leicht.

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