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Kontaktbeschränkungen erschweren Miteinander

Trauerbegleiterin: Abschiede müssen nach Corona-Pandemie nachgeholt werden

Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den schlimmsten und prägendsten Ereignissen im Leben. Was passiert, wenn festgelegte Rituale der Trauer und des Abschieds plötzlich nicht mehr möglich sind?

Coronavirus und seine Folgen: Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den schlimmsten und prägendsten Ereignissen im Leben. Was passiert, wenn festgelegte Rituale der Trauer und des Abschieds plötzlich nicht mehr möglich sind Foto: Christin Klose picture alliance/dpa

Menschen, die Mutter, Vater, Partner oder einen guten Freund durch den Tod verlieren, brauchen Halt. Das Aufbahren, die Trauerfeier und die seelsorgerischen Gespräche sind oftmals wichtig, um Phase für Phase zu trauern und den Verlust letztendlich zu verarbeiten. Das sagen zwei Trauerbegleiter aus Baden-Württemberg. Sie meinen auch: Wenn die Corona-Maßnahmen, die uns eigentlich schützen, Trauerprozesse verhindern oder verändern, entstehen psychische Probleme.

Für Trauerbegleiterin Marei Rascher-Held gehört der Tod zum Alltag. In ihrem Arbeitszimmer im Karlsruher Westen hängt ein Harlekin mit blauer Weste von Picasso an der Wand. „Das Blau stammt aus seiner blauen Phase. Er hatte seinen besten Freund verloren und blau war seine Trauerfarbe,“ sagt sie. Der melancholische Blick des Harlekin und die Farbe blau stehen für Rascher-Held sinnbildlich für die Trauerphasen des Menschen.

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