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Schulen

Umgang mit Angriff der Hamas: Kultusministerium bietet Beratung für Lehrkräfte an

Das Kultusministerium bietet Lehrkräften Beratung zu den aktuellen Geschehnissen im nahen Osten an und fordert Lehrer dazu auf, im Unterricht Raum für die Diskussion des Themas zu lassen.

Ein Schüler meldet sich, während die Lehrerin an die Tafel schreibt.
Ein Schüler meldet sich, während die Lehrerin an die Tafel schreibt. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Nach dem Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel bietet das Kultusministerium Lehrkräften eine Beratung zum Umgang mit dem Krieg im Unterricht an. „Wir halten es für wichtig, dass die aktuellen Ereignisse in Israel in den Schulen besprochen und diskutiert werden“, sagte Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart. Seit Montag können Lehrerinnen und Lehrer deswegen täglich an einer Online-Beratung des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) teilnehmen. Zuvor hatte der Südwestrundfunk (SWR) berichtet.

Lehrer sollen Schülern Raum für Fragen und Emotionen bieten

Der Krieg zwischen Israel und der Hamas wirke auch in die Schulen in Baden-Württemberg hinein: „Die Verbreitung von unsäglichen Gräueltaten in den sozialen Netzwerken konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit brutalen und verstörenden Bildern und kann heftige Emotionen und Reaktionen hervorrufen“, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums. In dieser Situation sei es wichtig, Schülerinnen und Schülern Raum für ihre Fragen und Emotionen zu bieten und ihnen bei der Einordnung der Eindrücke zu helfen. Dabei unterstützten die Beratungsangebote die Lehrkräfte.

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