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65 Tonnen Gefahrgut

Umgekippter Kesselwagen löst Großeinsatz in Mannheimer Bahnhof aus

Aufgrund nicht abschließend geklärter Ursachen kippte am Dienstagabend ein Kesselwagen im Rangierbahnhof Mannheim mit 65 Tonnen Methylchlorid um. Zurzeit laufen die Maßnahmen zur Sicherung des Gefahrguts durch die Feuerwehr und die BASF.

Das Methylchlorid soll umgepumpt werden, um einen Austritt des Gefhrguts zu verhindern. Foto: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe

Im Rangierbahnhof Mannheim ist es an diesem Dienstagabend zu einem Betriebsunfall gekommen. In Folge eines Fehlers im Rangierbetrieb kippte ein mit 65 Tonnen Methylchlorid beladener Kesselwagen um. Zu einem Gefahrgutaustritt kam es nicht, teilte die Polizei mit.

Am heutigen Mittwoch wird das Gefahrgut durch Kräfte der Feuerwehr Mannheim sowie der Werksfeuerwehr der BASF umgepumpt. Anschließend soll der Wagen mit Hilfe von Schienenkränen der Deutschen Bahn aufgerichtet werden. Bis zum Abschluss der Maßnahmen bleiben einzelne Gleise im Rangierbahnhof gesperrt. Zusätzlich wird der Absperrradius von 100 Metern aufrechterhalten. Wann genau die Maßnahmen abgeschlossen sind, ist derzeit nicht absehbar.

Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe ermittelt derzeit gegen einen 49-jährigen Deutschen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs. Darüber hinaus kann zu den laufenden Ermittlungen derzeit jedoch keine weitere Auskunft gegeben werden. Die Schadenshöhe ist ebenso Gegenstand weiterer Ermittlungen. Im Einsatz waren bislang Kräfte der Feuerwehr Mannheim, des Rettungsdienstes, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Beamte von Landes- und Bundespolizei.

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