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Vor dem Urteil

Verteidiger rechnen im Karlsruher Eiszeit-Prozess mit Ermittlern und V-Mann ab

Den letzten Verhandlungstag im Eiszeit-Prozess nutzten die Verteidiger des Angeklagten Dasbar W. für eine Abrechnung mit den Ermittlern. Deren Arbeit bezeichneten sie als „unfassbar inkompetent“. Der Angeklagte äußerte sich nur kurz.

Vertrauenspersonen helfen Ermittlern, indem sie sich Verdächtigen annähern und ihnen Informationen entlocken. Im Eiszeit-Prozess gibt es allerdings Zweifel an der Glaubwürdigkeit der eingesetzten Vertrauensperson. Foto: Uwe Anspach/dpa

Am Ende eines Prozesses darf der Angeklagte nochmal sprechen. „Das Letzte Wort des Angeklagten“ soll ihm nochmal die Möglichkeit geben, sich Gehör zu verschaffen. Ein wichtiges Recht im deutschen Strafprozess.

Manche Angeklagte entschuldigen sich abschließend, manche gestehen, einmal hat ein 71-Jähriger gar fünf Verhandlungstage lang „das letzte Wort“ gehabt, ehe die Richterin einschritt.

Am Montagvormittag ging es im Eiszeit-Prozess am Oberlandesgericht Stuttgart schnell mit dem letzten Wort. Der angeklagte Dasbar W. beließ es bei einem Satz: „Ich schließe mich meinen Anwälten an, in dem, was sie gesagt haben.“ Das, was seine beiden Verteidiger zuvor schon äußerten, hatte es in sich.

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