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32-Jähriger vor Gericht

Verurteilung im Eiszeit-Prozess: Ein tiefer Einblick in den Terrorismus

Pläne für einen Anschlag auf die Karlsruher Eiszeit konnte das Gericht dem 32-jährigen Dasbar W. nicht nachweisen. Dafür zeigte der Richter zum Prozess-Ende deutlich auf, wie tief der gebürtige Freiburger in die Szene der Terrormiliz Islamischer Staat eingestiegen war.

Pläne für einen Anschlag auf die Karlsruher Eiszeit konnte das Gericht dem 32-Jährigen nicht nachweisen. Foto: Jörg Donecker

Für wenige Minuten steht Dasbar W. am Mittwochmorgen im Sitzungssaal 2 des Oberlandesgerichts Stuttgart, vor dem Gesicht hält er schützend ein Blatt, zwei Kameras sind auf ihn gerichtet. Dann sitzt der 32-Jährige vier Stunden lang auf der Anklagebank, schweigt, den Blick nach unten. Er wirkt schüchtern, in sich gekehrt – so, wie er immer wieder von Prozessbeteiligten beschrieben wurde.

Ein anderes Bild zeigt sich durch das Urteil, das Richter Herbert Anderer dann ausspricht: Fünf Jahre und sechs Monate Haft wegen Unterstützung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als Mitglied. Pläne des Deutschen kurdischer Herkunft für einen Anschlag auf die Karlsruher Eiszeit wolle man nicht ausschließen, man könne sie mit rechtsstaatlichen Mitteln aber nicht beweisen.

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