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Bahn

Viele Zugausfälle und Verspätungen wegen Warnstreiks

So hat der angekündigte Warnstreik Pendler und Urlauber bisher getroffen. Noch bis Donnerstag 18 Uhr streikt die Gewerkschaft der Deutschen Lokomotivführer.

Eine Anzeigetafel informiert auf dem Hauptbahnhof über Bahnverkehr-Beeinträchtigungen.
Eine Anzeigetafel informiert auf dem Hauptbahnhof über Bahnverkehr-Beeinträchtigungen. Foto: Marijan Murat/dpa

Wer pendelt oder mit dem Fernverkehr reisen möchte, muss an diesem Donnerstag auch in Baden-Württemberg mit Zugausfällen und massiven Verspätungen rechnen. Hintergrund ist ein Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn (DB).

Wie viele Bahnangestellte dem Streikaufruf der GDL bis zum Morgen gefolgt waren, war zunächst nicht bekannt. Aber man sehe bereits gravierende Auswirkungen auf den Zugverkehr, sagte ein Gewerkschaftssprecher.

Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte, sie rate allen Fahrgästen, ihre Reise wenn möglich zu verschieben oder sich für ihre jeweiligen Strecken einzeln zu erkundigen. Das gelte auch für den Regionalverkehr, wo einzelne Strecken von privaten Anbietern wie GoAhead oder SWEG bedient würden.

20-stündiger Streik bei der Bahn

Die GDL hatte ihre Mitglieder zu einem 20-stündigen Warnstreik bei der Bahn ab Mittwochabend aufgerufen. Die Beschäftigten sollten von 22.00 Uhr bis 18.00 Uhr am Donnerstag die Arbeit niederlegen.

Die Vertreter der GDL und der DB hatten sich in der vergangenen Woche zur ersten Verhandlungsrunde für einen neuen Tarifvertrag getroffen. Die Gewerkschaft fordert in den Tarifverhandlungen unter anderem 555 Euro mehr pro Monat für die Beschäftigten sowie eine Inflationsausgleichsprämie von bis zu 3000 Euro.

Als Knackpunkt gilt bereits jetzt die Forderung nach einer Arbeitszeitreduzierung von 38 auf 35 Stunden für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich.

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