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Wohin mit dem strahlenden Müll?

Vier Teilgebiete im Südwesten als Atom-Endlager geeignet

Etwa die halbe Fläche Baden-Württembergs kommt für künftige Tiefenlagerung von stark strahlenden nuklearen Abfällen infrage. Zu den grundsätzlich geeigneten Regionen für ein Atommüll-Endlager zählen auch Teile der Region, darunter Baden-Baden, Gaggenau, Pforzheim und der Enzkreis - aber nicht Karlsruhe.

Halb Deutschland bleibt bei der Standortsuche im Rennen: Stefan Studt (r.), BGE-Vorsitzender und Steffen Kanitz, Mitglied der Geschäftsführung der BGE, präsentierten am Montag eine Landkarte mit Teilgebieten, die grundsätzlich für ein Atomendlager geeignet sind. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Karlsruhe gilt zwar als die Wiege der deutschen Kernenergie, doch als möglicher Standort für ein Atommüll-Endlager kommt die badische Metropole nicht infrage. Dagegen sind zum Beispiel Baden-Baden, Gaggenau, Teile von Karlsbad, Pforzheim und des Enzkreises für die zukünftige Tiefenlagerung der stark strahlenden nuklearen Abfälle grundsätzlich geeignet.

Das sind die Ergebnisse des ersten „Zwischenberichts Teilgebiete“, den an diesem Montag die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) veröffentlicht hat. Mit der Erstellung einer umfassenden geologischen Analyse zur Eignung von Regionen für eine sichere Aufnahme des hochradioaktiven Mülls geht die Suche nach einem Standort für ein Endlager in eine wichtige neue Phase.

Aus den erstmals definierten Teilgebieten werden in den kommenden Jahren sogenannte Standortregionen ausgewählt, die näher untersucht werden sollen. Bis 2031 hofft die bundeseigene BSE, dem Gesetzgeber eine Empfehlung machen zu können. Die Entscheidung fällt letztlich der Bundestag.

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