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Steigende Zahl an Corona-Patienten

Volle Intensivstationen: Patienten müssen mit Verschiebung von Operationen rechnen

Immer vollere Intensivstationen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass demnächst wieder viele Operationen verschoben werden müssen - eine große Belastung für die betroffenen Patienten.

Ein Mediziner schaut während einer Operation auf einen Überwachungs-Monitor. Foto: Felix Kästle/dpa/Symbolbild

Patienten im Südwesten müssen wieder mit Verschiebungen von Operationen rechnen. Grund: die steigende Zahl an Corona-Patienten auf den Intensivstationen. „Wenn die Zahl der schwer kranken Covid-19-Patientinnen und -Patienten weiter steigt, müssen schon bald wieder Operationen verschoben werden“, sagte Matthias Einwag, Hauptgeschäftsführer der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), der „Heilbronner Stimme“ und dem „Südkurier“.

Patienten leiden unter Verschiebungen

Welche Operation oder Behandlung verschoben werden könne, entscheide der behandelnde Arzt individuell für jeden einzelnen Patienten. Es gebe keine Liste der verschiebbaren Operationen, erläuterte Einwag. „Wenn Operationen verschoben werden müssen, leiden die betroffenen Patienten sehr darunter. Denn auch sie sind ja krank und auf eine Behandlung angewiesen, damit sich ihre gesundheitliche Situation verbessern kann.“

Nächste Warnstufe am Mittwoch?

Wenn die Zahl der am Virus erkrankten Menschen auf den Intensivstationen auch am Dienstag und somit am zweiten Werktag in Serie weiter über der Marke von 250 liegt, wird automatisch die „Warnstufe“ für den folgenden Tag ausgerufen. Kommt die Warnstufe, dürfen Ungeimpfte öffentliche Veranstaltungen, Museen, Theater, Kinos oder Restaurants nur noch mit negativem Test besuchen – und müssen diesen auch selbst bezahlen.

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