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Digitalisierung

Datenschutzbeauftragter warnt vor „Microsoft Office 365“-Nutzung: Schulen müssen digital umplanen

Word, Excel und Powerpoint gehören nicht nur zum Berufs-, sondern längst auch zum Schulalltag. Der Landesdatenschutzbeauftragte warnt jedoch vor dem Einsatz von „MS Office 365“ an den Bildungseinrichtungen. Grundlage ist ein Pilotversuch des Kultusministeriums .

Sorge um den Datenschutz: Eigentlich gehört das Softwarepaket von Microsoft an vielen Schulen zur Grundausstattung. Nun wird jedoch vor einem Einsatz von „MS Office 365“ gewarnt. Foto: Marijan Murat/dpa

Die massiven datenschutzrechtlichen Probleme des Microsoft-Softwarepakets „MS Office 365“ lösen Handlungsbedarf an Hunderten Schulen im Land aus. Das geht aus Empfehlungen und Bewertungen des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit (LfDI), Stefan Brink, zu einem Pilotversuch des Kultusministeriums hervor.

Wie berichtet, hat Brink einen Test der Programme begleitet und dabei erhebliche Datenschutzprobleme und Risiken festgestellt, weshalb er dem Ministerium von der Einbindung der Software in eine geplante Digitale Bildungsplattform abrät.

In dem Schreiben geht Brink auch auf die bereits stattfindende Nutzung von „MS Office 365“ ein und warnt Schulen, die die Software einsetzen: „Der LfDI wird vor den Sommer-Schulferien aus eigener Initiative keine Prüfungen in Schulen mit der Zielsetzung einer Untersagung von Produkten vornehmen; ab dem Beginn des neuen Schuljahres jedoch allen dann vorliegenden Beschwerden mit Nachdruck nachgehen.“

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