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Leseraufruf

Wenn Verschwörungstheorien die Familie belasten: Wir suchen Ihre Geschichten

Während der Corona-Pandemie nimmt die Zahl der Menschen, die an Verschwörungserzählungen glauben, stetig zu. Das kann die sozialen Beziehungen in Familien, Partnerschaften und Freundschaften erheblich belasten.

„Querdenken“ geht nicht selten mit Verschwörungsmythen einher. Wenn Angehörige sich immer tiefer darin verstricken, leiden häufig die persönlichen Beziehungen darunter. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Die Corona-Pandemie ist auch die Zeit der Verschwörungstheorien. Eine Studie der Konrad Adenauer Stiftung kam vor kurzem zu dem Ergebnis, dass rund ein Drittel der Befragten an Verschwörungserzählungen glauben. Tendenz steigend.

Längst trifft man nicht nur in den Untiefen des Internets auf solche Mythen. Sie landen auch in Form eines vermeintlich kritischen Youtube-Videos in der Familiengruppe auf Whatsapp, sie werden von Freunden auf Facebook geteilt oder von den eigenen Eltern beim Familienessen zur Sprache gebracht. Und was, wenn der eigene Partner plötzlich beginnt, an Verschwörungserzählungen zu glauben?

„Infodemie“ belastet soziale Beziehungen

Die Weltgesundheitsorganisation spricht nicht nur von einer Pandemie, sondern auch von einer „Infodemie“ - einem Überangebot an Informationen, von denen manche irreführend oder sogar schädlich sein können. Diese Schäden sind nicht nur gesundheitlicher, sondern häufig auch sozialer Natur, wenn die Beziehung zu Freunden, Familie oder zum Partner durch Verschwörungsmythen belastet wird oder gar zerbricht.

Wir wollen von unseren Lesern wissen: Wie gehen Sie damit um, wenn im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis Verschwörungserzählungen verbreitet werden? Welche Beziehungen leiden bei Ihnen gerade unter der „Infodemie“ oder sind sogar zerbrochen?

Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen, gerne auch anonym. Eine Auswahl davon stellen wir in einem Artikel vor. Kontaktieren Sie uns unter online@bnn.de oder telefonisch unter 0721/789-8076.

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