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Funde sorgen für Aufregung

Wildschweine wühlen in Biberach Reste aus der Jungsteinzeit frei

Wildschweine haben gewühlt und Wertvolles zu Tage gefördert: Eine Spaziergängerin entdeckte in Alleshausen vor kurzem alte Scherben und Knochen, die aus den Anfängen der Menschheit stammen.

Die Schweinenasen haben die alten Stücke zufällig aus dem Erdreich ausgebuddelt. (Symbolbild)  Foto: picture alliance / Gregor Fischer/dpa/Archivbild

Nach Auskunft des Regierungspräsidiums in Stuttgart am Mittwoch sind die Funde aus dem Kreis Biberach Relikte aus der Jungsteinzeit. Sowohl das Fundmaterial als auch eine erste radiometrische Datierung sprechen für eine weitere Siedlung der Goldberg-III-Gruppe Oberschwabens aus dem Zeitraum um 2.900 vor Christus.

Aus dieser Zeit sind bereits mehrere Siedlungen im nördlichen Federseeried bekannt. Die nächstgelegene Siedlung liegt laut Landesdenkmalpflege nur wenige hundert Meter nordöstlich in den Täschenwiesen vor Alleshausen. Die neue Fundstelle soll im Frühjahr 2021 weiter begutachtet werden, um die genaue Ausdehnung und Erhaltung der Siedlungsreste festzustellen.

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