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Agrar

Winzer berichten über Weinlese in Baden

„Von der Sonne verwöhnt“ – so lautete früher der Werbespruch für Wein aus Baden. Ungeachtet der Trockenheit im Sommer rechnen die Winzerinnen und Winzer des Anbaugebiets mit einem guten Jahrgang.

Trauben liegen in einem Bottich während im Hintergrund ein Helfer zwischen Reben entlang geht.
Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild

Der Badische Weinbauverband will am Montag, 10 Uhr, in Waldkirch über die Ernte des laufenden Jahres berichten. Geschäftsführer Holger Klein hatte bereits mitgeteilt, dass er nach einem trockenen und heißen Sommer einen überdurchschnittlichen Jahrgang erwarte. Ähnlich hatte sich Ende August der Vize-Vorstandschef der Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg, Reiner End, geäußert. Die Trockenheit habe die Reben zwar gestresst, die Erträge dürften aber gut sein, sagte er mit Blick auf die Ortenau.

Württemberg ist weniger ertragreich

Im separaten Anbaugebiet Württemberg fällt der Ausblick auf die diesjährige Lese deutlich skeptischer aus. Nach Einschätzung des dortigen Verbandes rechnen die Winzer dort mit deutlichen Ertragseinbußen.

Das Anbaugebiet Baden erstreckt sich über 400 Kilometer von Tauberfranken bis zum Bodensee. Bezogen auf die Rebfläche liegen die Anbaugebiete Baden und Württemberg in Deutschland auf Platz drei beziehungsweise vier. Größer sind nur die Gebiete Rheinhessen und Pfalz.

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