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„Das dämpft den Ton“

Wolfgang Schäuble sieht Veränderung: Sorgt die Corona-Krise für einen ruhigeren Ton in der Politik?

Die Abgeordneten haben den Ernst der Corona-Lage erkannt und sprechen ruhiger miteinander, glaubt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Er erklärt den BNN, woran das liegt. Auch im Landtag und in den Gemeinderäten hat sich die Stimmung verändert, wie Politiker berichten.

Der Ton unter den Abgeordneten ist sachlicher geworden, wie Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble bemerkt hat. Foto: Rake Hora /BNN

So mancher Abgeordneter im Bundestag dürfte mit den Gedanken weit weg sein, wenn es an die Reden geht. Spricht der politische Gegner, muss mal rein gerufen werden. Spricht der Fraktionskollege, muss an den richtigen Stellen applaudiert werden. Aber im Grundsatz sind die Themen schon vorab diskutiert worden. Wer für seinen Antrag zuvor im Ausschuss keine Mehrheit fand, wird sie im Bundestag auch nicht finden.

Ein Mensch unter den theoretisch bis zu 709 Abgeordneten im Plenar-Saal muss aber auf jedes Wort achten: Wolfgang Schäuble. Der Bundestagspräsident achtet darauf, dass die Redner ihre Zeit nicht überziehen, dass unangemessene Worte gerügt werden. Schäuble ist verpflichtet, der aufmerksamste Zuhörer im Bundestag zu sein.

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