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Sommer, Sonne, Babygeschrei

Zehn kuriose Fakten über Sommerbabys

In Deutschland werden die meisten Babys in den Sommermonaten geboren. Was die Sommerkinder von anderen unterscheidet, ist immer mal wieder wissenschaftlich untersucht worden. Hier eine kleine Auswahl der kuriosesten Ergebnisse.

Sommerbabyboom: Immer mehr Kinder werden in den heißen Sommermonaten geboren. Warum, darüber zerbrechen sich Wissenschatler gerade die Köpfe. Foto: Maygutyak / Adobe Stop

Laut Statistik sind die Kreißsäle im Juli, August und September voller als in anderen Monaten. Und tatsächlich scheinen sich die kleinen Krebse, Löwen und Jungfrauen von ihren Altergenossen mit anderen Sternzeichen zu unterscheiden. Zu dem Schluss kommen jedenfalls verschiedene Studien. Wir haben eine kleine Auswahl der unterhaltsamsten Erkenntnisse zusammengestellt.

1. Ich wär‘ so gerne Millionär

Für Sommerbabys ist das allerdings kein Selbstläufer. In einer Studie der University of British Columbia wurden die Geburtstage von 375 Firmenchefs der wichtigsten amerikanischen Unternehmen untersucht. Das Ergebnis: nur 5,9 Prozent von Ihnen wurden im Juli geboren.

2. Sommerkinder sind nicht gerade Sportskanonen

Jedenfalls nicht die, die im Juni geboren wurden. Das „Journal of Sports Medicine“ hat herausgefunden, dass die Mehrzahl der erfolgreichen Spitzensportler eher im Herbst Geburtstag haben.

3. Sommerkinder haben Sonne im Herzen

Das trifft zumindest für die Mäuse zu, die Wissenschaftler der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, untersucht haben. Demnach zeigen im Sommer geborene Mäuse seltener Anzeichen einer Winterdepression. Auch das Risiko für bipolare Störungen, Depressionen und Schizophrenie scheinen geringer.

4. Sie tun sich mit dem Schreiben schwer

Keine Sorge, die Studie ist schon ein paar Tage alt. 1993 veröffentlichte die Amerikanische Akademie für Kinder- und Jugendpsychiatrie eine Untersuchung, der zufolge 71 Prozent der Kinder, die an Legasthenie leiden, in den frühen Sommermonaten das Licht der Welt erblickten.

5. Sie haben ein geringeres Geburtsgewicht

Zugegeben – das ist viel Raum für Interpretation. Genaugenommen hat die Studie der Princeton Universität folgendes ergeben: Frauen, die zwischen Juni und August schwanger werden, nehmen während ihrer Schwangerschaft mehr zu als andere. Die Kinder, die dann zwischen März und Mai geboren werden, sind schwerer als die Kinder anderer Monate.

6. Sommerkinder sind schlauer

Aber nur wenn sie Mädchen sind! Als ein Neurowissenschaftler der Columbia Universität in New York City die graue Materie im Gehirn von Winter- und Sommergeborenen miteinander verglich, stellte er fest, dass Jungs, die im Sommer geboren werden, weniger davon haben als männliche Winterbabys. Bei den Mädchen ist es genau umgekehrt.

7. Sie haben mehr Temperament

Ihr Sommerkind ist eher ein Wirbelwind? Kann sein, sagen australische Forscher. Sie fanden in einer Untersuchung heraus, dass Sommerbabys ein deutlich ausgeprägteres Temperament haben. Sie tun sich im Umgang mit anderen schwerer, teilen nicht gern, neigen zu Wutausbrüchen und haben Schwierigkeiten sich zu Konzentrieren und Freunde zu finden.

Aber Achtung – diese Studie ist auf unserer Seite der Erde mit Vorsicht zu genießen: Denn man muss kein schlaues Sommermädchen sein, um zu wissen, dass der Sommer in Australien unser Winter ist.

8. Weizen? Nein, danke!

Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass Sommerbabys ein erhöhtes Risiko für Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit haben). Das könnte damit zu tun haben, dass Sommerbabys erst im Winter beginnen, feste Nahrung zu sich zunehmen. In dieser Jahreszeit sind sie anfälliger für Virus-Infektionen und das Risiko der Zöliakie steigt.

9. Das Glas ist immer halb voll

Schwedische und Britische Forscher haben Menschen nach ihrem Geburtsdatum gefragt und ihnen dann 13 weitere Aussagen zum Thema Optimismus und Persönlichkeit vorgelegt. Das Ergebnis: Im Winter geborene neigten eher zu pessimistischen Einschätzungen. Sommerkinder dagegen haben eine eher optimistische Grundhaltung.

10. Sommerkinder sind kurzsichtiger

Israelische Soldaten wurden in einer Studie auf Kurzsichtigkeit untersucht. Dabei stellte sich heraus: ein Viertel aller kurzsichtigen Kameraden hatten im Sommer Geburtstag. Eine britische Studie zur Kurzsichtigkeit scheint dies zu bestätigen. Deutsche Augenärzte haben dagegen festgestellt, dass Kinder, die viel Zeit im Freien verbringen, ein geringeres Risiko haben, kurzsichtig zu werden.

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