Halloween
Ein gespenstischer Hauseingang in New York. | Foto: Johannes Schmitt-Tegge

Gruselfest

Amerikaner bereiten sich auf Halloween vor

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New York (dpa) – Zwei Wochen vor dem Gruselfest Halloween bereiten sich die Amerikaner wieder auf gespenstische Nächte vor. Seit Anfang Oktober schmücken viele Menschen in den USA ihre Hauseingänge mit Geistern, Spinnen und Skeletten, um auf den jährlichen Spuk einzustimmen.

Kostümpartys und Horrorfilme im Kino oder zu Hause gehören ebenso zur Tradition wie der Brauch von verkleideten Kindern, in ihrer Nachbarschaft in der Halloween-Nacht von Haus zu Haus zu ziehen und «Süßes oder Saures» fordern.

Halloween hat seinen Ursprung in einem Brauch der Kelten. In ihrer Mythologie kehren an diesem Tag Verstorbene aus dem Totenreich zurück und ziehen mit Geistern und Dämonen umher. Irische Einwanderer brachten den Brauch im 19. Jahrhundert in die USA, von dort kam er später nach Europa zurück. Gefeiert wird Halloween am 31. Oktober, dem Vorabend von Allerheiligen. Auch in Deutschland erfreut sich das Fest seit einigen Jahren an zunehmender Beliebtheit.

In den USA pilgern besonders Nervenstarke um Halloween in sogenannte «Haunted Forests». In diesen Spuk-Wäldern warten als Zombies oder Serienmörder kostümierte Darsteller nach Einbruch der Dunkelheit hinter Bäumen, um die Besucher zu erschrecken. Spuk-Wälder gibt es landesweit, in einigen kann man auch übernachten. Auch nächtliche Touren auf Friedhöfen werden zu Halloween häufig angeboten.

Das Spinnenetz ist ein Muss zu Halloween. | Foto:  Johannes Schmitt-Tegge
Besuch von einer Riesenspinne. | Foto:  Johannes Schmitt-Tegge
Ein Gruß aus dem Jenseits. | Foto:  Johannes Schmitt-Tegge