Nette Nerds: Die Big-Bang-Theory-Darsteller Jim Parsons r.) und Johnny Galecki. Foto: AFP

Comedy-Marathon geht zu Ende

Big Bang: Aus!

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„Es wird herzzerreißend sein, wenn es vorbei ist“, sagte Ende April Chuck Lorre, der Erfinder einer der längsten und erfolgreichsten Comedy-Serien der Menschheitsgeschichte. Und nun ist es also wirklich vorbei.

„The Big Bang Theory“, das schräge, absurde und teils sehr unterhaltsame TV-Epos über den Alltag einer WG aus vier erfolgreichen Physik-Nerds und ihren Freundinnen (später: Frauen), ist endlich abgedreht, ausgestrahlt und damit – erst einmal in den USA – final auserzählt.

279 Folgen in zwölf Jahren, das muss man einmal durchhalten. Zumal es den kreativen Machern der familienfreundlichen Sitcom gelungen war, zeitweise bis zu 20 Millionen US-Zuschauer an die Fernsehschirme zu locken. Auch manch ein Kritiker und Filmexperte war vollends begeistert von der Geschichte des anstrengenden, aber liebenswerten Physikgenies Sheldon Cooper (Jim Parsons), seines leidensfähigen Freundes Leonard Hofstadter (Johnny Galecki), der lebensklugen Ex-Kellnerin Penny (Caley Cuodo) und derer Freunde, die einen Golden Globe und zehn Emmys gewann. Das zahlte sich für die Darsteller aus, die am Ende je eine Million Dollar pro Folge bekamen.

Während der Witz von „The Big Bang Theory“ nicht immer zündete, war ihr wissenschaftlicher Hintergrund wohl ziemlich solide. Wie es hieß, wirkte ein echter Physiker am Show-Drehbuch mit, und die komplexen Formeln, die man auf den Whiteboards in der WG sah, ergaben einen Sinn. Auch der inzwischen verstorbene Kosmologe Stephen Hawking erschien in einigen „Big Bang“-Folgen.

In Deutschland läuft die Sitcom derzeit beim Sender ProSieben.