Die Niagarafälle in Kanada und den USA zeigen in diesen Tagen wie fotogen der Winter sein kann.
Die Niagarafälle in Kanada und den USA zeigen in diesen Tagen wie fotogen der Winter sein kann.

Aktuell bis zu Minus 20 Grad

Niagarafälle: So spektakulär kann Winter sein

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Die Niagarafälle in Kanada und den USA zeigen in diesen Tagen wie fotogen der Winter sein kann. Temperaturen von teils über Minus 20 Grad lassen die Umgebung der beliebten Sehenswürdigkeit stellenweise einfrieren. So entsteht der Eindruck, dass die Wasserfälle gefroren seien.

Dass die Wassermassen zu Eis werden, halten Experten allerdings für unwahrscheinlich. Zu groß sei die Wassermenge, die die Klippe hinabrauscht.

Doch der frierende Wassernebel sowie die drum herum gebildeten Eisschollen, die dank wochenlanger Kälte im Nordosten entstanden sind, reichen für Fotografen, um den seltenen Anblick in besonderen Bildern festzuhalten. Auch im sozialen Bildernetzwerk Instagram finden sich immer mehr Winterbilder der Niagarafälle.

 

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Those who braved the elements over the weekend to visit the park were treated to some spectacular #FrozenFalls views! 📸: @skoat

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Eine kurzfristige Reise nach Kanada oder Amerika lohnt nicht mehr. Zwar soll die Tiefsttemperatur diese Woche noch einmal bei Minus 22 Grad liegen, doch zu Beginn der kommenden Woche kann das Thermometer laut Prognose bereits wieder plus fünf Grad zeigen. Wer neugierig ist, kann das Naturschauspiel auf Webcams beobachten. Dort ist auch ein Sonnenaufgang am Montagmorgen zu sehen:

Niagara Falls: Hotel Cam at Sheraton

Komplett eingefroren waren die Niagarafälle laut Aufzeichnungen das letzte Mal im Winter 1848. Damals hatten Eisschollen das Wasser aufgestaut, wodurch ein Gefrieren möglich wurde.