Rock im Park - Foo Fighters
Dave Grohl von den Foo Fighters lässt das Haar wehen. | Foto: Nicolas Armer

Zwillingsfestival

«Rock am Ring» und «Rock im Park» gestartet

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Nürburg/Nürnberg (dpa) – Bei leichtem Regen und mit weniger Besuchern als im vergangenen Jahr hat am Freitag das legendäre Musikfestival «Rock am Ring» in der Eifel begonnen.

Dagegen dürften sich die Fans bei der kleinen Schwester «Rock im Park» in Nürnberg über optimales Festival-Wetter freuen: nicht zu kalt, nicht zu warm und kein Regen. Doch auch auf dem Zeppelinfeld in Mittelfranken zählten die Veranstalter etwas weniger Besucher als im Vorjahr.

An der Stimmung auf den Bühnen der beiden Veranstaltungen änderte das nichts: Zum Auftakt am Nachmittag heizte auf der Hauptbühne an der Rennstrecke Nürburgring zuerst die US-Band Greta Van Fleet den Fans in bunten Regenjacken und Gummistiefeln ein. Der anfängliche leichte Regen hörte auf. In der Nacht zum Freitag hatten allerdings Tausende bereits angereiste Fans auf den Campingplätzen des Festivals unter Gewitter und Starkregen gelitten. Zahlreiche Zelte standen im Wasser.

Bei frühsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein drehte bei «Rock im Park» etwa die Punk-Rock-Band Bad Religion auf. Statt Gummistiefeln feierte die Rockfans in Flip-Flops und mit bunten Sonnenbrillen vor der Bühne.

Thirty Seconds to Mars, Schock-Rocker Marilyn Manson, die Foo Fighters und die britischen Gorillaz sind die Headliner der Zwillingsfestivals. Insgesamt haben sich rund 80 Bands für das dreitägige Spektakel angekündigt. Im Wechsel treten die Musiker in der Regel bei beiden Festivals auf.

Im vergangenen Jahr jubelten rund 87.000 Fans den Musikgrößen bei «Rock am Ring» zu. In diesem Jahr sind es laut Veranstalter nur etwa 70.000 Besucher. 2015 und 2016 hatte es bei Gewittern über «Rock am Ring» zahlreiche Verletzte gegeben. 2017 wurde das Festival wegen eines Terrorverdachts unterbrochen, der sich aber nicht bestätigte. Auch zum eigentlich kleineren Festival «Rock im Park» strömten den Angaben nach etwa 70.000 Besucher. Im vergangenen Jahr waren es auch dort mehr als 80.000 gewesen.

Am Freitag wirkte die Stimmung auf beiden Festivals entspannt. Als Grund für den diesjährigen Besucherrückgang vermuteten Fans eher, dass 2018 ganz große Headliner wie etwa die früheren «Ring»-Hauptattraktionen Linkin Park, Metallica und Red Hot Chili Peppers fehlen. Bis Sonntag dauert die Party auf den beiden Festivals noch an.

Rapper Casper lässt die Rose sprechen. | Foto: Thomas Frey
Vorsichtshalber mit Gummistiefel: Festivalbesucher vor der Hauptbühne des Musikfestivals «Rock am Ring». | Foto: Thomas Frey
Der Frontmann Jim Adkins (l) von der amerikanischen Alternative-Rock-Band Jimmy Eat World auf der «Rock am Ring»-Bühne. | Foto: Thomas Frey
«Himmlischer» Beistand bei Rock im Park. | Foto: Nicolas Armer
Strömender Regen vor Beginn des Einlasses bei «Rock am Ring». | Foto: Thomas Frey
Alter Herr des Punkrock: Bad-Religion-Sänger Greg Graffin in Nürnberg. | Foto: Nicolas Armer
Bestes Festivalwetter bei «Rock im Park» in Nürnberg. | Foto: Nicolas Armer
Nach dem Gewitter auf dem Campinggelände am Nürburgring. | Foto: Thomas Frey
Foo-Fighters-Frontman Dave Grohl kommt ins Schwitzen. | Foto: Nicolas Armer