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Entwicklung der Corona-Zahlen: Sind wir bereits mitten in der zweiten Welle?

Reiserückkehrer und Infektionen bei privaten Veranstaltungen haben die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Wochen steigen lassen. Wie gefährlich ist die Lage?

Die Corona-Infektionen sind bundesweit im Sommer wieder gestiegen. Foto: NIAID-RML/AP/dpa/BNN/Schellenberger

Als am 27. April die bundesweite Maskenpflicht in Kraft trat, verzeichneten die Gesundheitsämter in Deutschland an einem Tag 925 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. In den vergangenen vier Wochen waren es – mit Ausnahme der Wochenenden – immer mehr als 1.000 Neuinfektionen pro Tag, meist deutlich mehr. In Baden-Württemberg erreichte zuletzt der Stadtkreis Heilbronn eine kritische Marke von Neuinfektionen . Was bedeutet das?

Bereits Anfang August ging der Ärzteverband Marburger Bund davon aus, dass Deutschland von einer zweiten Infektionswelle erfasst worden sei, wenn auch deutlich flacher als im März und April. Andere Fachleute, darunter der bekannte Virologe Hendrik Streeck, gehen dagegen nicht davon aus, dass es zu einem flächendeckenden, starken Anstieg der Neuinfektionen kommt.

Wann Kontrollverlust droht

Um das Coronavirus zu beherrschen, ist vor allem die Geschwindigkeit entscheidend, mit der sich die Infektionen entwickeln. Während lineares Wachstum – die Zahl der Neuinfektionen bleibt in diesem Fall Tag für Tag gleich – weitgehend beherrschbar ist, droht bei einem exponentiellem Wachstum schnell der Kontrollverlust.

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