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Karges Eiland inmitten der Ostsee

Fårö und der Regisseur Ingmar Bergman: Ode an die Ostseeinsel

Nur 18 Kilometer lang und keine acht Kilometer breit: Das ist Fårö vor der Ostküste Schwedens. Dass das winzige Eiland unter Cineasten einen brillanten Ruf hat, liegt an einem berühmten Bewohner. Hier lebte Ingmar Bergman bis zu seinem Tod.

Versteinerte Riesen oder Überreste einer untergegangenen Hochkultur: Die schwedische Insel Gotland und ihre kleine Schwester Fårö sind gespickt mit bizarren Kalksteinsäulen, den Raukar. Einige sind mehr als zehn Meter hoch. Foto: Kai Schirmer Almgren - stock.adobe.com

Die wildesten Gedanken spuken einem angesichts der meterhohen Ungetüme durch den Kopf. Wurden heidnische Götzen durch christliche Flüche zu Stein? Fanden Riesen hier ihre letzte Ruhe? Oder handelt es sich gar um die Überreste einer längst untergegangenen Hochkultur? Die Szenerie ist jedenfalls unwirklich schön. Und zugleich wüst und karg, als seien die apokalyptischen Reiter ganz nah. Meterhoch ragen die bizarren Kalksteinsäulen in den unverschämt blauen Himmel, lassen das kleine Menschlein zu ihren Füssen wie einen Zwerg erscheinen, der einem in den Souvenirläden auf Gotland mit Zipfelmütze und Rauschebart zu Tausenden begegnet.

Typisch für Fårö: Solche Hütten zur Versorgung von Schafen sind überall auf der Insel zu finden. Foto: Bruder-Pasewald

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