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Kuren und wandern

Meran: An Kaiserin Sisi kommt in der Perle des Vinschgaus niemand vorbei

Schon Kaiser Karl V. schätze das Klima rund um Meran. Doch erst Kaiserin Sisi machte den Südtiroler Kurort an der Passer berühmt, dessen Wahrzeichen eine außergewöhnliche Therme ist.

Südländische Atmosphäre: Die Lauben in der Altstadt mit ihren Passagen beherbergen heute viele Geschäfte und Cafés. Foto: Roswitha Bruder

Wer schön sein will, muss leiden! Das Sprichwort kommt der Liegenden in den Sinn, während das kleine Folterinstrument über Waden, Arme und Rücken wandert. Streichholzschachtelgroß ist das leuchtend orangefarbene Werkzeug, das entfernt an eine Glocke erinnert und wahre Wunder vollbringen soll. Verspricht zumindest die junge Mitarbeiterin der Therme Meran, die sich mit voller Hingabe dem vor ihr liegenden Luxuskörper widmet.

Die Kombination aus Basensalzpeeling und Schröpfmassage wirke entgiftend, lockere die Muskeln, mobilisiere die geheimnisvollen Faszien und sei die stärkste Waffen gegen den schlimmsten Feind jeder Frau: die Cellulite. Klingt super, verlangt der Detox-Willigen aber einiges ab. Denn vor allem die Waden, die eine Auflockerung der Faszien dringend nötig zu haben scheinen, reagieren ziemlich gereizt auf die saugende Schröpf-Glocke.

Gut 50 Minuten lang arbeitet sich die junge Südtirolerin an dem Körper ab – und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Die Haut wirkt glatt wie ein Kinderpopo, die Muskeln sind entspannt und im Kopf breitet sich ein allgemeines Wohlgefühl aus. Jetzt noch ein Bad im radonhaltigen Wasser – und Frau fühlt sich wie neugeboren.

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