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Zusätzliche Möglichkeiten

Regierung arbeitet an Regeln für Zusatzurlaub im Lockdown

Der Corona-Lockdown wird auch viele Eltern vor große Herausforderungen bei der Kinderbetreuung stellen. Die Bundesregierung arbeitet nach eigenen Angaben an einer Lösung.

Will die Eltern beim Lockdown nicht im Regen stehen lassen: Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales. Foto: Christoph Soeder/dpa

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) arbeitet nach Angaben seines Kabinettskollegen Olaf Scholz (SPD) bereits an Regelungen für zusätzlichen Urlaub für vom anstehenden Lockdown betroffene Eltern.

Der Arbeitsminister sei daran, die Fragen vorzubereiten, sagte Scholz am Sonntag in Berlin. Details würden an diesem Sonntag und Montag besprochen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verwies auf Entschädigungsregelungen für betroffene Eltern, die auch im Frühjahr bereits getroffen wurden.

Damals war ein gesetzlicher Verdienstausfall für Mütter und Väter beschlossen worden, wenn diese wegen geschlossener Kitas und Schulen nicht zur Arbeit konnten.

Eltern sollen vor und nach Schulschließungen bezahlten Urlaub nehmen können

Bund und Länder hatten am Sonntag bei einem Corona-Krisengespräch vereinbart, dass Kitas und Schulen ab Mittwoch bis 10. Januar weitgehend schließen sollen, alternativ kann bei Schulen die Präsenzpflicht aufgehoben und auf Fernunterricht umgestellt werden. Der Zeitraum überschneidet sich zum größten Teil mit den Weihnachtsferien.

Für die Tage davor und danach sollen für Eltern „zusätzliche Möglichkeiten geschaffen“ werden „bezahlten Urlaub zu nehmen“, heißt es in einem gemeinsamen Beschlusspapier.

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