Skip to main content

Die fränkische Kleinstadt, die Geschichte schrieb

Reisetipp Coburg: Adel verpflichtet

Die oberfränkische Stadt Coburg war einst Heimat der Dynastie Sachsen-Coburg und Gotha. Und auf sie können sich zahlreiche Königshäuser Europas berufen. Das ist am Gesicht der Stadt noch immer abzulesen.

Abends erstrahlt der Coburger Marktplatz im Licht der Laternen. Das Stadthaus mit seinem reichen Figurenschmuck ist eines der schönsten Gebäude Coburgs und wird heute von der Stadtverwaltung genutzt. Foto: Roswitha Bruder-Pasewald

Des Reichskanzlers Urteil über die Dynastie Sachsen-Coburg und Gotha war wenig schmeichelhaft. Als „Gestüt Europas“ schmähte Otto von Bismarck das Geschlecht der Ernestiner, die zwar völlig bedeutungslos waren, daraus aber das Beste machten. Denn eines musste man diesen Zwergenkönigen in der Residenzstadt Coburg lassen. Auf Heiraten verstanden sie sich. Vor allem die Prinzen waren hübsch anzusehen, elegante Erscheinungen, die so manches Damenherz in Verzückung versetzten.

Victoria, die junge Herrscherin auf dem englischen Thron und ganz schön wählerisch, was Heiratskandidaten anging, brauchte bei ihrem schmucken Cousin Albert jedenfalls nicht viel Bedenkzeit: Die Ehe muss – legt man die Zahl von neun Kindern zugrunde – recht glücklich gewesen sein. Eingefädelt hatte die Ehe der „geliebte Onkel“ Leopold, der später erster König der Belgier wurde, obwohl ihn auch die Griechen gern als Landesväter gehabt hätten.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang