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Prozess

Tödliche Messerattacke auf Kirmes: Angeklagter gesteht

Bei einem Streit auf einer Kirmes in Münster soll ein Kasache einen 31-jährigen Mann erstochen haben. Zu Prozessbeginn legt der Angeklagte ein Geständnis ab.

Der Angeklagte (l) sitzt zum Prozessauftakt im Landgericht Münster neben einem seiner Verteidiger.
Der Angeklagte (l) sitzt zum Prozessauftakt im Landgericht Münster neben einem seiner Verteidiger. Foto: Guido Kirchner/dpa

Sechs Monate nach einer tödlichen Messerattacke auf der Kirmes „Send“ in Münster hat der Angeklagte die Tat vor dem Schwurgericht Münster gestanden. In einer vom Verteidiger verlesenen Erklärung hieß es: „Ich bereue zutiefst, was ich gemacht habe und würde alles dafür tun, wenn ich es rückgängig machen könnte.“

Der 21-jährige Kasache war am 18. März zusammen mit seinem Bruder auf der Kirmes, als es zu einem Streit mit einem 31-jährigen Mann kam. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Angeklagte dem Opfer ein Messer ins Herz gestoßen und ihn so getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als heimtückischen Mord.

Der Angeklagte will in den Stunden vor dem Kirmesbesuch viel Alkohol getrunken haben. Daher könne er sich nur noch bruchstückhaft an den Vorfall erinnern, hieß es in der Erklärung. Nach der Bluttat war der 21-Jährige vom Tatort geflohen. Vier Tage später hatte er sich nach einer Öffentlichkeitsfahndung bei der Polizei gestellt.

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