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Rückrufaktion bei Supermarktketten

Eier aus Freilandhaltung zurückgerufen: Erhöhter Dioxinwert

Das Bundesamt für Verbraucherschutz informiert über einen Rückruf von bestimmten Freiland-Eiern. Auch baden-württembergische Supermarkt-Filialen sind betroffen.

Eier aus Freilandhaltung sind von der aktuellen Rückrufaktion betroffen. Foto: Julian Stratenschulte picture alliance/dpa

Wegen eines erhöhten Dioxingehaltes werden bestimmte bei Real und Hit verkaufte Eier zurückgerufen. Betroffen sind Sechser- und Zehnerpackungen der Sorte „Freilandhaltung für mehr Tierschutz“.

Auf den Eiern sind die Nummern 1-DE-0355091 oder 1-DE-0363561 aufgedruckt. Sie wurden in Filialen in Berlin, Sachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bis zum 1. August verkauft, wie es am Mittwoch auf dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ des Bundesamts für Verbraucherschutz hieß.

Stoffe sind in der Umwelt der Hühner

Die betroffenen Eier haben laut einem Sprecher des nordrhein-westfälischen Landesumweltamts das Mindesthaltbarkeitsdatum 20. August. Bei einer Eigenkontrolle des Produzenten Goertz (NRW) sei eine Überschreitung des zugelassenen Höchstgehalts von Dioxinen und dioxinähnlichen PCBs in den Eiern festgestellt worden. Diese Stoffe kommen in der Umwelt vor und können von Hühnern in Freilandhaltung beim Picken aufgenommen werden.

Mit dem als krebserregend geltenden Gift Dioxin belastete Eier sorgten schon mehrfach für Schlagzeilen. Unter anderem wurden Ende 2010 nach Dioxinfunden in Eiern und Geflügel tausende Bauernhöfe bundesweit gesperrt, Legehennen getötet und der Verkauf von Eiern aus betroffenen Betrieben gestoppt.

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