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Christliche Gemeinde in Mulhouse fühlt sich beschuldigt

Die Suche nach der Ursache: Im Elsass steigen die Corona-Zahlen wieder

Im Elsass schlug die Coronavirus-Pandemie besonders heftig zu. Doch das scheinen manche schon wieder vergessen zu haben.

Das Historische Museum im Rathaus von Mulhouse. Foto: viennaslide/Imago Images

Von Bärbel Nückles

Marie Belcastro trägt immer Maske, wenn es eng werden könnte, auch draußen. „Warm ist es schon“, räumt die 47-Jährige mit dunklem, kinnlangem Haar ein. „Ich finde aber auch, das ist eine Frage des Respekts.“ Sie arbeitet im Gemeindesekretariat der Kirche Saint-Étienne in der Altstadt von Mulhouse. „Wissen Sie, viele verhalten sich rücksichtslos.“ Nur weil sie selbst sich angesteckt habe und krank gewesen sei, sei ihr jetzt nicht alles egal.

Seit der Woche des 14. Juli, dem Nationalfeiertag, steigen die Infektionszahlen wieder. Die Franzosen befinden sich in Feierlaune. Endlich, so scheint es, darf man sich unter Freunden und in der Familie wieder zusammenfinden.

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