Der aus "Pippi im Taka-Tuka-Land" bekannte hellrote Ara "Rosalinda" (rechts), der in Wirklichkeit Douglas heißt, ist einer der bekanntesten Bewohner des Zoologischen Stadtgartens in Karlsruhe. | Foto: Deck

Zoos und Tierparks der Region

Exotische Mitbewohner

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Karlsruhe. Ob Elefanten oder Menschenaffen, Zwergziegen oder berühmte Papageien – wenn es um Tiere geht, haben die Tierparks und Zoos der Region viel zu bieten. Wir stellen einige von ihnen vor – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Achtung: Im Herbst und Winter verkürzen sich in allen Zoos und Wildparks die Öffnungszeiten, also vorab noch einmal informieren.

Zoo Karlsruhe

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe liegt gut erreichbar zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Hier leben neben den Eisbären und den Erdmännchen das Albino-Känguru Frank sowie der Ara Douglas, bekannt als „Rosalinda“ aus dem Film „Pippi im Taka-Tuka-Land“. Zu bieten hat der Zoo unter anderem das Exotenhaus, einen Streichelzoo und die Kinderturn-Welt, deren Stationen quer über den Zoo verteilt sind. Beliebt bei großen und kleinen Besuchern sind die kommentierten Fütterungen bei den Elefanten und im „Lebensraum Wasser“ am Lauterberg (bei den Eisbären, den Robben und seit kurzem auch bei den Pinguinen). Interessierte Besucher können sich noch bis Ende August jeden Sonntag um 12 und 15 Uhr bei der jeweils 30-minütigen Veranstaltung „Tiere auf der Seebühne – Wir bringen Ihnen unsere Tiere näher“ über die vielen Bewohner des Zoos informieren. Einer der Höhepunkte in diesem Zoo-Jahr ist der am heutigen Freitag, 7. Juli, und Samstag, 8. Juli, jeweils ab 17 Uhr erstmals stattfindende „Karlsruher Nacht-Zoo“ . An beiden Abenden werden die Tierhäuser bis 22 Uhr geöffnet sein, es werden unter anderem Führungen angeboten, Tierpfleger und die Zoopädagogik informieren und auf der Seebühne startet ein musikalisches Rahmenprogramm. Den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe besuchen kann man bis einschließlich September täglich von 8.30 bis 18 Uhr, der Aufenthalt im Park ist bis zum Einbruch der Dunkelheit möglich. Die Tierhäuser schließen um 18 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 10 Euro, eine Familien-Tageskarte (zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern zwischen sechs und 15 Jahren) 25 Euro. Weitere Infos gibt es unter Telefon (07 21) 1 33 68 15 oder www.karlsruhe.de (unter dem Reiter „Leben & Arbeiten“ und dann „Freizeit und Erholung“).

Wildpark Pforzheim

70 Arten vom Axishirsch aus Indien bis zur Zwergziege aus Afrika beherbergt der 16,5 Hektar große Wildpark Pforzheim. Besonders die Jungtiere des Parks sorgen bei den Besuchern regelmäßig für Begeisterung. Für die Kleinen gibt es unter anderem einen Kinderbauernhof mit allerlei Getier, zwei große Erlebnisspielplätze sowie einen Streichelzoo mit Alpakas, Lamas und Ziegen. Der Wildpark Pforzheim (Tiefenbronner Straße 100) hat täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet (nur der Streichelzoo und der Kinderbauernhof schließen um 17 Uhr) und befindet sich – wichtig für die Sommermonate – aufgrund seiner Lage am Waldrand überwiegend im Schatten. Der Eintritt in den Wildpark ist kostenlos, es fallen allerdings Parkgebühren an (Montag bis Freitag 3 Euro pro Auto, am Wochenende und an Feiertagen 5 Euro pro Auto – jeweils für eine Parkdauer von drei Stunden). Mehr unter Telefon (0 72 31) 39 33 28 oder online unter www.pforzheim.de (unter den Reitern „Kultur & Freizeit“, dann „Natur & Sport“ und dann „Naherholung“).

Tierpark Bretten

Auf Tuchfühlung mit Nandus, Damhirschen, Alpakas, Eseln, Ziegen, Kängurus, Schafen und vielen anderen Tieren können Besucher des Tierparks Bretten gehen, der nach eigenen Angaben Deutschlands größter Streichelzoo ist. Weitere Tiere wie Nasenbären, Zebras, Meerschweinchen, Yaks und Kaninchen sind in nicht begehbaren Gehegen untergebracht. Der Tierpark Bretten liegt etwas außerhalb von Bretten (Adresse: Salzhofen 9) und ist bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis  für Erwachsene beträgt 4 Euro, für Kinder und Jugendliche (drei bis 15 Jahre) 2 Euro. Mehr Informationen unter (0 72 52) 72 56 oder www.tierpark-bretten.de.

Wild- und Wanderpark Silz

Zwei unterschiedlich lange Rundwege führen durch den 100 Hektar großen Wild- und Wanderpark Silz, der mitten im Naturpark Pfälzerwald an der Südlichen Weinstraße bei Silz liegt. Etwa 400 Tiere aus 15 europäischen Arten sind hier zu Hause, darunter Rotwild, Frettchen, Uhu, Polarfuchs, Mufflon und Bergziege. Ein Highlight sind die täglichen Wolfsfütterungen um 11 Uhr (bis 1. November). Für Kinder gibt es einen Abenteuerspielplatz mit Riesenrutsche. Geöffnet ist bis Mitte November täglich ab 9 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 7 Euro, die Familien-Tageskarte (Eltern plus Kinder bis 16 Jahre) 17,50 Euro. Weitere Informationen unter www.wildpark-silz.de oder unter Telefon (0 63 46) 55 88.

Zoo Heidelberg

Eine Vielzahl an exotischen Bewohnern hat auch der Zoo Heidelberg zu bieten, der in der Tiergartenstraße 3 beim Neuenheimer Feld liegt. Dazu gehört Deutschlands einzige Elefantenbullen-WG, in der junge männliche Elefanten zusammenwohnen, bis sie in anderen Zoos eine Zuchtgruppe übernehmen können, das Raubtierrevier mit Sumatra-Tiger sowie das Affenrevier mit zahlreichen Bewohnern. Der Zoo Heidelberg ist im Sommer täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, die Tierhäuser schließen eine halbe Stunde früher. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet in der Hauptsaison 10,20 Euro, eine Familien-Tageskarte (zwei Erwachsene mit maximal vier Kindern/Jugendlichen) 28,20 Euro. Mehr unter (0 62 21) 6 45 50 oder www.zoo-heidelberg.de.

Zoo Landau

Ganz in Zentrumsnähe (Hindenburgstraße 12) befindet sich im pfälzischen Landau der Zoo. Zu sehen gibt es hier Sibirische Tiger, Geparden, Dromedare, Robben und viel mehr. Besucher können zudem einen Wildbienen-Pfad entdecken. Eines der Highlights im Veranstaltungskalender des Zoos ist das am Sonntag, 20. August, ab 11 Uhr stattfindende große Sommerfest. Von 9 bis 18 Uhr ist der Zoo Landau noch in den Sommermonaten bis September geöffnet. Die Tageskarte für Erwachsene kostet 8 Euro, eine Familien-Tageskarte (zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern/Jugendlichen unter 18 Jahren 19 Euro. Informationen gibt es unter www.zoo-landau.de oder unter Telefon (0 63 41) 13 70 10.

Wilhelma

Weit über die Landeshauptstadt hinaus bekannt ist die Wilhelma, eine Kombination aus Tierpark und botanischem Garten. Rund 11 000 Tiere in etwa 1 200 Arten sowie 7 000 Pflanzenarten und -sorten gibt es hier zu entdecken. Dazu gehören eine Vielzahl an Vögeln, Tigern und Bären, Panzernashörner und Elefanten sowie Menschenaffen. Weitere Höhepunkte sind der Schaubauernhof mit alten Haustierrassen, das Aquarium und ein Insektarium. Die Wilhelma ist von 8.15 bis 18 Uhr geöffnet, der Aufenthalt im Park ist bis 20 Uhr gestattet. Erwachsene zahlen für die Tageskarte 16 Euro, Familien (Eltern mit im Haushalt lebenden Kinder zwischen sechs und 17 Jahren) 40 Euro. Weitere Informationen unter www.wilhelma.de oder unter Telefon (07 11) 5 40 20.

Kurpfalzpark

Der Kurpfalzpark liegt im pfälzischen Wachenheim zwischen Bad Dürkheim und Neustadt an der Weinstraße und bietet unter anderem Wölfen, Luchsen, Waschbären und jeder Menge Rot- und Schwarzwild ein Zuhause. Täglich um 11.30 und 15.30 Uhr gibt es eine Greifvogel-Freiflugschau. Zudem gibt es einen Waldlehrpfad. Neben Tieren und Pflanzen bietet der Kurpfalzpark auch jede Menge anderer Attraktionen, darunter aufwändig gestaltete Spielplätze, einen Irrgarten, Fahrgeschäfte und ein Rutschenparadies.  Geöffnet ist bis zum 30. Juni täglich von 9 bis 17 Uhr, von 1. bis 31. Juli von 9 bis 18 Uhr. Ab 14. August an den Wochenenden bis 18 Uhr, unter der Woche bis 17 Uhr. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 15 Euro, für Kinder (von vier bis 14 Jahre) 13 Euro. Infos unter Telefon (0 63 25) 95 90 10 oder www.kurpfalz-park.de.

Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

Der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald liegt südlich von Freudenstadt in Bad Rippoldsau-Schapbach und bietet zehn Bären und zwei Wölfen ein zehn Hektar großes, gemeinsames Zuhause. Das Tierschutzprojekt hat sich dem Ziel verschrieben, schlecht behandelten und gequälten Tieren aus Zoos und privater Haltung ein natürliches Umfeld und einen ruhigen Lebensabend zu geben. Auch Jurka, die Mutter des 2006 erschossenen „Problembären“ Bruno, lebt hier. Bis Oktober ist der Bärenpark täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 7 Euro, die Familien-Tageskarte (zwei Erwachsene mit maximal zwei Kindern/jedes weitere Kind 4 Euro) kostet 20 Euro. Informationen unter (0 78 39) 91 03 80 oder www.baer.de (unter dem Reiter „Bärenparks“).

Wildparadies Tripsdrill

Rund 40 Tierarten leben im Wildparadies Tripsdrill in der Nähe des gleichnamigen Erlebnisparks bei Cleebronn. Zu den Lieblingen der Besucher zählen Polarwölfe, Bären, Luchse, Wildkatzen und Rotfüchse, die sich in den Gehegen des 47 Hektar großen Wildparks tummeln. In bis zu 1 200 Quadratmeter großen Volieren leben zudem Adler, Geier und Eulen. Täglich außer freitags gibt es um 11.30 und 15.30 Uhr eine Flugschau auf der Falknertribüne zu bestaunen. Der „Wildparadies-Pass“ für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren für den Wildparadies und kostet 11 Euro, für Kinder zwischen vier und elf Jahren 7,50 Euro. Geöffnet ist der Park bis Anfang November täglich von 9 bis 18 Uhr. Weitere Infos unter www.tripsdrill.de oder unter (0 71 35) 99 93 33.

Zoo d’Amnéville

Bei der französischen Stadt Metz liegt der Zoo d’Amnéville, der auf einer Fläche von 16 Hektar etwa 2 000 Tiere beherbergt. Zu den Attraktionen zählen der Raubtierbestand, unter anderem mit weißen Tigern, und die mit 60 Arten vertretenen Greifvögel. Der Zoo ist bis September täglich von 9.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren bezahlen 36 Euro für die Tageskarte, Kinder von drei bis elf Jahren 30 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.zoo-amneville.com.