Hamburger
Schichtarbeit: Ein Hamburger will gebaut sein.

Das Buch „Burger unser“

Ultimative Burger selber bauen: bisschen Sauerei gefällig?

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Vergessen Sie alle Burger-Bücher, die Sie bisher gesehen haben. Hier kommt das ultimative Fan-Buch. „Burger unser“ ist was für die ganz Harten. Die, die ihren Hamburger (fast) komplett selber machen.

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Das Letzte Burgermahl – bisschen verrückte Interpretation.

Darf sich ein Burger zwischen betenden Händen breitmachen? Darf man das Letzte Abendmahl mit Darth Vader, Dracula und Exorzist nachstellen? Ist das pietätlos oder nicht?

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Nonkonformistische Streetfoodies werden diese Fragen mal sowas von nicht interessieren. Sie werden sich vielmehr am „Burger unser“ aus dem Callwey Verlag ergötzen, dem wahrscheinlich umfassendsten, verrücktesten und in jeder Hinsicht erschöpfendsten Burger-Buch deutscher Sprache. Darin sind solche frechen Sachen zu entdecken. So locker-flockig und dem hippen Thema angemessen sich dieses „Gebetbuch“  in wort und Bild auch präsentiert – Brutzel-Novizen seien gewarnt: Burger zu bauen, bei denen vom Bun über die Soßen und die Beilagen bis zum Patty alles selbst produziert wird, ist nichts für Faule oder Weicheier, sondern eine echte Herausforderung. Hier geht’s zur Sache, mit Hirn, Herz und Hand.

Ein Standardwerk zum Thema Hamburger

Nicolas Lecloux und Hubertus Tzschirner, die offensichtlich ebenso praxisgestählten wie durchgeknallten Autoren dieses Standardwerks, und als solches muss man „Burger unser“ wohl bezeichnen, zeigen auch warum.

Vom „Low-Carb-Rider“ bis zum „Bad-Ass-Burger“ – Hamburger satt

Bevor Burger-Boy (und -Girl) zur Tat schreiten und „Low Carb Rider“ , „Lord Bacon“ oder „Bad-Ass-Burger“ auftischen können, sollten sie sich mit den auf über 100 Seiten beschriebenen Basics vertraut machen. Dazu gehören Kapitel über selbst gebackene Buns, Fleisch, Cuts und Blends, Tipps zum Selberwolfen, zum Mixen individueller Soßen und Zubereiten würdiger Burger-Begleiter.

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Für jeden Hamburger den Sauereifaktor ermittelt

Dass es beim anschließenden großen Fressen nicht ohne Triefen und herabfallende Toppings abgeht, ist klar. Um die zu erwartenden Kollateralschäden aber in etwa abschätzen zu können, haben die Burgerspezialisten einen individuellen Sauereifaktor ermittelt, der sehr hilfreich z. B. beim Einkauf von Küchenrollen oder beim Ordern der Putzbrigade sein kann. Wem das alles zu stressig ist: Im Anhang werden die besten Burgerbratereien aufgelistet.

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Die Burger-Kings: Florian Knecht, Nicolas Lecloux, Hubertus Tzschirner, Daniel Esswein und Nils Jorra. Fotos: Daniel Esswein

Nicolas Lecloux, Hubertus Tzschirner u. a.: Burger unser, Callwey, € 39,95

www.callwey.de/buecher/burger-unser