Karlsruher in Berlin: Serdar Dogan, Regisseur des Kinofilms "Der 8. Kontinent", hat einen Berlinale-Zeitplan voller geschäftlicher Termine. | Foto: Jüttner

Regisseur Dogan auf Berlinale

„Ich gehe extrem viel frühstücken“

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Tagelang auf der Berlinale sein, ohne einen einzigen Film zu sehen – was bringt das? Für Serdar Dogan einiges. Der Regisseur aus Karlsruhe-Durlach, der 2015 sein viel beachtetes Crowdfunding-Projekt “Der 8. Kontinent” ins Kino brachte, erklärt: “Ich nutze die Zeit um Leute zu treffen und potenzielle Partner für künftige Projekte zu suchen. In diesen Tagen kommt die ganze Filmwelt nach Berlin – das ist eine Riesenchance, in wenigen Tagen vieles abzufrühstücken”, erklärt er. Und schiebt hinterher: “Abfrühstücken ist ein Wort, das gut passt, denn ich gehe gerade extrem viel frühstücken.“

„Schon das Reden inspiriert mich“

Auf den Tisch kommen dabei stets mehrere Projekte: „Manche sind Ideen, von manchen gibt’s schon Drehbücher – man hat immer viele Eisen im Feuer.“ Und durch das Festival kämen möglicherweise noch weitere hinzu. „Deutscher Film ist ja anders als asiatischer Film oder italienischer oder spanischer Film“, sagt Dogan. Aus all diesen Ländern seien derzeit Filmemacher in Berlin. „Allein schon mit denen zu reden inspiriert mich“, so der Regisseur im Video-Interview mit den BNN.